Microsoft plant Package Management für Windows
Das Ziel des CoApp getauften Projekts ist die Erstellung eines von der Community betriebenen Package-Management-Systems und der dazugehörigen Werkzeuge, um so die Entwicklung und Wartung von Freier Software unter Windows zu erleichtern, so Garrett Serack, Microsofts Open Source Community Software Developer in einem Blog-Eintrag.
Serack sieht die Notwendigkeit für CoApp, weil Open-Source-Entwickler eine einfache Möglichkeit benötigen, aktuelle Binaries, Compiler und Bibliotheken unter Windows in ihre Software zu integrieren. Auch den Anwendern soll das neue System zugute kommen.
Es sei nicht das Ziel, eine einfache Neuauflage der bestehenden Package-Management-Systeme wie apt oder rpm für die Windows-Plattform zu schaffen. Stattdessen müssten die grundlegenden Unterschiede zwischen Linux/Unix und Windows berücksichtigt und zum Vorteil genutzt werden.
CoApp soll unter Verwendung von WinSxS mit verschiedenen Versionen von Binaries umgehen können, wobei mehrere Kopien der gleichen Version einer Bibliothek genutzt werden können. Natürlich werden sowohl 32-, als auch 64-Bit-Systeme unterstützt.
Weitere Informationen: CoApp
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