Nvidia zeigt DirectX11 Tessellation auf GTX 480
Gegenüber 'TGDaily' erklärte ein Sprecher des Unternehmens, dass man bei kommenden Grafikkarten wie der GeForce GTX 480 auf so genannte Parallel Tessellation Engines setzen will, um die als Tessellation bezeichneten Effekte zu berechnen. Nur so sei es möglich, zum Beispiel menschliches Haar realistisch darzustellen.
Mit Hilfe von Tessellation werden die Details dynamisch berechnet. Objekte, die dem Betrachter näher sind, werden mit mehr Details dargestellt als weiter entfernte. Dabei erledigt die Grafikkarte einen Großteil der Rechenarbeit allein, sie wird von der jeweiligen Anwendung nur mit grundlegenden Informationen versorgt.
Die Karte berechnet einen Großteil der dargestellten Bilddetails vollkommen selbständig. In der gezeigten Simulation werden bei maximalen Tessellation-Einstellungen 1,6 Milliarden Dreiecke in der Sekunde berechnet, wobei die Demo auf der GTX 480 mit über 40 Bildern pro Sekunde lief.
Bei der Darstellung der rund 3,5 Millionen Grashalme, die sich bei der Simulation im Wind wiegen, wird die Tessellation Engine der Grafikkarte stark beansprucht, weil bis zu 48 Millionen Dreiecke pro Bild berechnet werden. Bei näherer Betrachtung der Grashalme werden mit der DirectX11 Tessellation zusätzliche Details berechnet.
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