Motorola will sich in zwei Firmen aufspalten
Beide Firmen sollen den Namen Motorola tragen, allerdings wird auf der einen Seite das Geschäft mit Mobiltelefonen und Unterhaltungselektronik für Privatanwender stehen, auf der anderen Seite die Produkte und Dienstleistungen für Geschäftskunden. Laut dem Verwaltungsratschef David Dorman können sich beide Unternehmen dadurch freier am Markt bewegen.
Hintergrund: In den letzten Jahren haben sich bei Motorola zahlreiche Produkte ohne wirklichen Erfolg angesammelt. Durch die Wirtschaftskrise wurde das gesamte Ausmaß dieser Fehlentwicklung klar. Knapp ein Jahr soll es nun dauern, bis Motorola bereit für die Aufspaltung ist.
Für die Privatkunden wird zukünftig das Geschäft mit Smartphones im Mittelpunkt stehen. Nach dem Erfolgsmodell "Razr" konnte kein anderes Gerät einen ähnlichen Gewinn einfahren. Zuletzt hatte man mit dem Droid bzw. Milestone ein sehr begehrtes Android-Smartphone in den Handel gebracht. Ein weiteres Standbein werden die Empfangsgeräte für Kabelfernsehen darstellen.
Für die Geschäftskunden wird sich Motorola vor allem auf Barcode-Scanner, RFID-Lesegeräte und Technologien für Mobilfunknetze konzentrieren. Letzteres könnte schon bald verkauft werden, denn die ersten Interessenten haben bereits dafür geboten.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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