Motorola: Droid verkauft sich wie warme Semmeln
Nach langer Durststrecke scheinen Smartphones mit Googles Betriebssystem Android nun den Durchbruch zu bringen. Von ihnen setzte das Unternehmen nach eigenen Angaben in den letzten drei Monaten immerhin 2 Millionen Stück ab. Branchen-Insider hatten mit maximal 1,3 Millionen verkauften Exemplaren gerechnet.
So konnte das Unternehmen denn auch einen Nettogewinn von 142 Millionen Dollar ausweisen. Die Analysten hatten mit einem etwas niedrigeren Ergebnis gerechnet. Der Umsatz lag allerdings mit 5,7 Milliarden Dollar noch 20 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.
Allerdings sind die Probleme der Handy-Sparte noch längst nicht beseitigt. Insgesamt lieferte Motorola lediglich 12 Millionen Geräte aus. Die Prognose von 14,8 Millionen Stück wurde damit klar verfehlt. Daraus resultiert auch die Ankündigung des Vorstandes, im laufenden Quartal wohl keinen Gewinn zu machen, was von den Anlegern allerdings erwartet wurde.
Offenbar werden zusätzliche Beträge in die Sanierung der Handy-Sparte fließen. Immerhin sieht man hier aber Licht am Ende des Tunnels. Erst kürzlich hatte sich das Unternehmen entschieden, sich nicht in mehrere Einzelfirmen aufzuspalten, sondern die Rettung aus eigener Kraft als Gesamtkonzern zu versuchen.
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Christian Kahle
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