3D-Darstellung auf Smartphones ohne Hilfsmittel
Das Verfahren namens Vikuiti 3-D wurde von dem Unternehmen 3M entwickelt. Es leitet perspektivisch leicht verschobene Bilder an das linke und rechte Auge weiter. Um die räumliche Tiefe erkennen zu können, muss das Gerät aber sehr ruhig gehalten werden, erklärte der zuständige Geschäftsleiter Erik Jostes.
Der "Trick", auf den 3M setzt, ist bereits bekannt und wird unter anderem von Philips bei den "WOWvx"-3D-Fernsehern verwendet. 3M geht beim Einsatz auf mobilen Endgeräten aber einen Schritt weiter.
Damit das Verfahren funktioniert, müssen laut Jostes die Linsen sehr genau aufgebaut werden. Zudem müssen sie sehr genau zu ihrem jeweiligen Prisma ausgerichtet werden. Dies wird mit einem Prozess namens "Microreplication" realisiert. Bei dieser Drucktechnik werden Linsen in einem Polymerfilm mit einer Dicke im 10-Mikrometer-Bereich hergestellt.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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