Michael Dell: Windows 7 ist nichts für Netbooks

Windows 7 Dell-Chef und -Gründer Michael Dell rät von der Verwendung von Windows 7 auf den derzeit sehr beliebten, kleinen Notebooks der Netbook-Klasse ab. Seiner Meinung nach sind die Geräte mit ihren geringen Display-Größen für Windows 7 eher ungeeignet. Während einer Veranstaltung in Microsofts Heimatstadt Seattle erklärte Dell nach Angaben von 'TechFlash', dass Windows 7 und Office 2010 vor allem für größere Displays entwickelt wurden. Wenn man sich die Produkte ansehe, werde schnell klar, dass man mehr Raum auf dem Bildschirm benötige und nicht weniger.

Wer Windows 7 und Office 2010 auf einem Netbook einsetze, werde damit nicht wirklich glücklich, so seine Prognose. Viele Kunden seien letztlich enttäuscht, weil Netbooks nicht das bieten könnten, was sie sich zunächst erhofft hatten. Oft würden sich die Anwender dann ihren Desktop-PC mit einem großen Display zurück wünschen.

Schon zuvor hatte Dell Netbooks als kurzlebiges Nischenprodukt abgetan. Die meisten Kunden würden nach anfänglicher Begeisterung aufgrund der geringen Größe und des leichten Gewichts der Netbooks nach spätestens 36 Stunden feststellen, dass sie doch lieber mit einem normalen Notebook oder Desktop arbeiten.

WinFuture Special: Windows 7
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