EU: Grüne fordern gleichberechtigte Web-Browser
Sie ist der Meinung, dass die alternativen Web-Browser, die Microsoft in einem Auswahlfenster präsentieren soll, nach transparenten Kriterien ausgesucht werden sollten. Dazu gehört beispielsweise die Wachstumsrate sowie die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen. Der Internet Explorer soll nicht hervorgehoben werden, muss aber leicht zu deinstallieren sein.
Im Juli hatte Microsoft vorgeschlagen, ein Software-Update zu veröffentlichen, dass die Windows-Nutzer über das Internet befragt, welchen Browser sie zukünftig nutzen wollen. In einem Auswahlfenster bekommen sie diverse Alternativen angezeigt, die als Standard festgelegt werden können.
Microsoft ist auch bereit, in einem solchen Fall den Internet Explorer komplett zu deaktivieren. Unter Windows 7 soll der Browser zwar standardmäßig installiert sein, jedoch bekommt der Nutzer beim ersten Start eine Liste mit Alternativen vorgesetzt, die sich sofort installieren lassen.
Lichtenberger stellt in ihrem Brief aber klar, dass der Internet Explorer nicht das geeignete Umfeld für eine völlige Wahlfreiheit zwischen den Web-Browsern bietet. Sollte Microsofts Vorschlag wie oben beschrieben umgesetzt werden, so hätte dies ihrer Meinung nach keine Auswirkungen auf den Markt.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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