Freiheit statt Angst: 25.000 Demonstranten in Berlin
Gut zwei Stunden marschierten die Teilnehmer der Bürgerrechts-Demonstration gegen den Datenwahn durch die Mitte Berlins. Schon zu Beginn waren mehr als 20.000 Menschen anwesend, um nach eigenen Angaben gegen die Datensammelwut von Regierungen, Behörden und Unternehmen zu protestieren. Letztlich zählte der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung über 25.000 Demonstranten.
Die Veranstalter der Demo setzen sich aus einem Bündnis von 167 Organisationen aus nahezu allen gesellschaftlichen Gruppen zusammen. In diesen Kreisen spricht man von einem "vollen Erfolg", der Mut für die kommenden Auseinandersetzungen macht.
Ferner zeige dies, dass die Menschen keineswegs politikverdrossen sind, sondern nur kein Vertrauen in die Politik haben, sagte Rena Tangens vom Presseteam des Bündnisses.
"Eine Politik die uns, die Bürger dieses Landes, in erster Linie als potenzielle Terroristen, Kinderschänder oder Amokläufer sieht, zerstört die Grundlagen unserer Demokratie", teilte Franziska Heine, die Initiatorin der Onlinepetition gegen Netzsperren, auf der Abschlusskundgebung mit.
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