Weiterer DVD-Kopierer unterliegt vor US-Gericht
Die Filme werden von der DVD gerippt und anschließend verschlüsselt auf der Festplatte abgelegt. In einem Verfahren aus dem Jahr 2004 hatte die Firma noch gewonnen, allerdings musste man im Berufungsverfahren nun eine Niederlage einstecken. Michael Malcolm, CEO von Kaleidescape, zeigte sich von der Entscheidung enttäuscht und kündigte an, bis vor das höchste US-Gericht ziehen zu wollen.
Die Filmfirmen Walt Disney Co., Sony Corp. und Universal Studios gehören zu einer Gruppe von Klägern, die schon 2008 eine Klage gegen RealNetworks wegen des Vertriebs eines Produkts namens "RealDVD" angestrengt hatten. Sie behaupten, Real fördere die Piraterie, weil sich mit RealDVD kurzfristig ausgeliehene DVDs bequem illegal kopieren ließen.
Die zuständigen Richter argumentierten zwar, dass man das Anfertigen von Backups einer DVD durchaus als "fair use" ansehen kann, jedoch gibt es auch den Digital Millennium Copyright Act (DMCA) von 1998. Dieses Gesetz sieht vor, dass es illegal ist, ein Gerät oder eine Software zu vertreiben, mit der man derartige Kopien anfertigen kann.
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Michael Diestelberg
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