Zune: Microsoft bläst zum Werbe-Angriff auf den iPod

Audio Microsoft greift nun auch Apples iPod in einem Werbespot direkt an. Zuvor hatte der Softwarekonzern bereits eine Kampagne gestartet, bei der man Apples Mac-Computer ins Visier nahm. Nun will man offenbar zeigen, dass der Kauf eines Microsoft Zune lohnenswerter ist als der Kauf eines Apple iPod. Um dies zu belegen, bewirbt Microsoft das für den hauseigenen Multimedia-Player Zune verfügbare Abonnement-Angebot mit dem Namen "Zune Pass". Dieses ermöglicht den Kunden, zum Preis von knapp 15 US-Dollar so viele Musikstücke herunter zu laden, wie sie möchten. Ein derartiges Angebot gibt es bei Apples iTunes bisher nicht.


Die Logik hinter Microsofts jüngstem Spot ist daher recht simpel. Will man einen Apple iPod mit einer Kapazität von 120 Gigabyte mit Musik füllen, muss man angeblich rund 30,000 US-Dollar investieren. Beim Zune hingegen geht dies für 14,99 US-Dollar pro Monat. Der Kunde verliert zwar den Zugriff auf die heruntergeladenen Musikstücke nach Ende des Abonnements, kann aber 10 Songs pro Monat behalten.

Offenbar will Microsoft auch im Wettbewerb mit dem iPod vor allem auf den Preis bzw. die laufenden Kosten als Argument setzen. Zwar liegt die Preisempfehlung für den bisher nur in den USA und Kanada erhältlichen Zune gut einen Dollar höher als der Preis des iPod mit der gleichen Kapazität, doch im Handel sind die Geräte deutlich günstiger zu haben.

WinFuture Magazin: Microsoft Zune 80 im Test
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