Analyst: Seagate könnte Werke in den USA schließen

Wirtschaft & Firmen Der weltgrößte Festplatten-Hersteller Seagate könnte bereits Ende Mai die Schließung von ein oder zwei Werken in den Vereinigten Staaten bekannt geben. Davon ist Aaron Rakers, Finanzanalyst bei Stifel Nikolaus überzeugt. Wie Rakers erfahren hat, hat sich der Hersteller das Ziel gesetzt, die vierteljährlichen Betriebskosten auf unter 300 Millionen US-Dollar zu senken. Dies könnte das Unternehmen am schnellsten und einfachsten durch die Schließung von Werken erreichen, erklärte der Analyst am heutigen Dienstag.

Sollte sich die Vorhersage von Rakers bewahrheiten, könnte dies die Entlassung von 800 bis 1.000 Seagate-Mitarbeitern in den betroffenen Werken bedeuten. Bereits im Januar wurde berichtet, dass Seagate aufgrund schwacher Absatzzahlen Stellen streichen und Fertigungsstätten schließen könnte.

Wie Raker weiter erfahren hat, plant Seagate noch für dieses Jahr die Veröffentlichung von SSD-Platten mit Kapazitäten von 320 und 640 Gigabyte. Darüber hinaus soll das Unternehmen aktuell an der Einführung von günstigen 2,5 Zoll SSD-Platten für Netbooks arbeiten, die noch in der zweiten Jahreshälfte 2009 veröffentlicht werden könnten.
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