Skype: eBay-Tochter bald wieder in alten Händen?
Wie die 'New York Times' (NYT) meldet, haben sich Friis und Zennstrom in den vergangenen Tagen mit mehreren Finanzinvestoren getroffen, um ein Kaufangebot für Skype abgeben zu können. Ob es aktuell auch Verhandlungen zwischen den Skype-Gründern und eBay gibt, ist laut NYT nicht bekannt.
Wie eine mit der Situation vertraute Person im Gespräch mit der Zeitung erklärte, versuchen Friis und Zennstrom rund eine Milliarde US-Dollar von Investmentfirmen zu erhalten. Analysten gehen aktuell davon aus, dass eBay mindestens 1,7 Milliarden US-Dollar für Skype fordern wird.
Das Online-Auktionshaus hatte den VoIP-Dienstleister im Jahr 2005 für 2,6 Milliarden US-Dollar übernommen - wenig später folgten Bonuszahlungen an die Skype-Gründer, welche den Übernahmepreis auf 3,1 Milliarden US-Dollar steigerten. Im vergangenen Jahr erzielte Skype einen Umsatz von 550 Millionen US-Dollar.
Trotz der Gewinne erklärte eBay-Chef John Donahoe zuletzt, dass zwischen Skype und eBay kaum Synergieeffekte zu erzielen seien. Bereits in der Vergangenheit machte Donahoe klar, dass man sich den Verkauf von Skype zum richtigen Preis durchaus vorstellen könnte.
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