OpenMoko: Kein Nachfolger für Open Source-Handy
Wie Firmenchef Sean Moss-Pultz mitteilte, setze man die Weiterentwicklung des Neo FreeRunner nicht fort. Zu groß ist inzwischen die Konkurrenz auf dem Mobilfunkmarkt, der zusätzlich durch die Weltwirtschaftskrise unter starken Druck gerät.
Support für das Neo FreeRunner-Smartphone, das nur rund 10.000 Mal verkauft wurde, wird es weiter geben. Allerdings werde sich OpenMoko ansonsten auf ein neues Produkt konzentrieren, das kein Handy ist, so Moss-Pultz. Um was es sich dabei handelt, sagte er allerdings nicht.
Das Neo FreeRunner wurde lediglich mit einer Linux-basierten Basis-Software ausgeliefert, die Grundfunktionen wie Telefonie, Kontaktverwaltung und SMS bereitstellte. Alles weitere sollten die Nutzer je nach Bedarf selbst installieren.
Der Hersteller stellte auch die CAD-Dateien mit der gesamten Hardware-Architektur zur Verfügung. Diese umfasst ein 2,8 Zoll großes Touch-Display, WLAN, GPS, Bluetooth, einen MicroSD-Slot, Bewegungssensoren und einen relativ schnellen Prozessor. 3G-Mobilfunk bleibt den Besitzern allerdings verwehrt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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