Telekom gab Kundendaten für Rasterfahndung frei
Die Daten wurden nicht etwa für konkrete Ermittlungen benötigt, sondern für eine Rasterfahndung. Dabei werden große Personengruppen auf die Kombination verschiedener Eigenschaften überprüft, die auf einen kriminellen Hintergrund hindeuten könnten.
Zu diesem Zeitpunkt ging es vornehmlich um die Suche nach so genannten Schläfern - Terroristen, die sich mit einem gutbürgerlichen Leben tarnen und erst zu bestimmten Zeitpunkten zuschlagen. Eine Rechtsgrundlage für die Übermittlung der Daten habe es allerdings nicht gegeben, berichtete die Zeitung.
Auch ein Rechenzentrum des Unternehmens soll für eine entsprechende Analyse der Kundendaten eingesetzt worden sein. Zwar beteuere das Unternehmen immer wieder, das man alles tue, um Kundendaten zu schützen, wenn jedoch der Staat anklopfe, stehe faktisch jede Tür offen, so die Quellen aus dem Unternehmen.
Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz sollen demnach lange Informationen auf dem "kleinen Dienstweg" erhalten haben. Widerstand gegen eine Übermittlung von Daten auch ohne richterliche Anordnung gebe es kaum. Das Fernmeldegeheimnis werde so massiv ausgehöhlt.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
gute Nachrichten: die Krita 5.3.4. ist da
d-hubs - Gestern 19:12 Uhr -
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
DON666 - Gestern 08:41 Uhr -
die neueste DietPi 10.7 ist da:
d-hubs - Vorgestern 17:03 Uhr -
Win 95 Installation und Probleme
Dollyfan - Vorgestern 16:52 Uhr -
Datenspuren '26 - die 23.te Ausgabe seit 2004
d-hubs - 13.09. 23:35 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen