Rückruf: Kurzschluss lässt Acer Spiele-PCs schmelzen

Desktop-PCs Der taiwanische Computerhersteller Acer muss PCs der Predator-Serie zurück rufen. Die High-End-Gaming-PCs waren in zwei Fällen so heiß geworden, dass das äußere Gehäuse begann zu schmelzen. Acer hat deshalb einen freiwilligen Rückruf eingeleitet. Nach Angaben der amerikanischen Consumer Product Safety Commission sind (CPSC) sind von dem Rückruf nach aktuellem Kenntnisstand 215 Rechner betroffen. Diese wurden von Acer im Zeitraum zwischen Mai und Dezember 2008 gefertigt, so die CPSC.


Die Ursache der Überhitzung soll ein Kurzschluss sein, der sowohl einige interne Komponenten, als auch das Gehäuse schmelzen lassen kann. Bisher will Acer nur von zwei konkreten Fällen erfahren haben. Nach Angaben des Unternehmens gab es bisher keine Meldungen über Verletzte.

Das Problem entsteht laut Acer durch eine fehlerhafte Isolierung der im Innern der Predator-Systeme verwendeten Kabel. Die Verkabelung könnte sich durch die Isolierung verbiegen oder Schaden nehmen, so dass es zu Überhitzungserscheinungen kommt.

Deutsche Kunden, die einen Acer Predator Gaming-PC im oben genannten Zeitraum erworben haben, sollen sich an den Hersteller wenden. Bis zur Kontaktaufnahme mit Acer sollen die betroffenen Kunden ihr System am Besten nicht mehr in Betrieb nehmen. Mehr Informationen hält Acer auf seiner Homepage bereit.

Weitere Informationen: Acer Recall Notice ASG7200/ASG7700
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