Montenegro verbannt Videoportale aus Behörden

Streaming-Dienste Die Regierung von Montenegro hat Videoportale und soziale Netzwerke aus den Behörden verbannt. Große Portale wie YouTube oder Facebook können ab sofort nicht mehr auf den Rechnern aufgerufen werden. Ab dem heutigen Donnerstag werden die Beamten beim Besuch einer derartigen Webseite mit der Meldung "Zugriff verweigert" begrüßt. Die Abteilung, die sich um das Netzwerk der Regierung kümmert, begründete die Entscheidung damit, dass man das System vor einem Zusammenbruch durch das hohe Datenaufkommen schützen will.

"Deshalb sind während der Arbeitszeit alle Webseiten, die potentiell gefährliche Inhalte bereitstellen oder für viel Traffic sorgen, gesperrt", erklärte das Büro in einer Stellungnahme. In Montenegro gibt es lediglich 14.100 Facebook-Nutzer. Das Internetwachstum liegt bei 40 Prozent. Vor acht Jahren waren es noch 8 Prozent.

Montenegro ist ein kleiner Staat in Südosteuropa, der erst seit dem 3. Juni 2006 wieder unabhängig ist. Insgesamt leben dort 622.000 Einwohner auf einer Fläche von knapp 14.000 Quadratkilometern.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!