Blu-ray: Sony setzt auf hohe Preise als Gewinnbringer

Medien (DVD, Blu-Ray) Obwohl die noch recht hohen Preise für Filme auf Blu-ray den Verkaufserfolg sicherlich etwas hemmen, hält Sony an ihnen fest. Das Unternehmen sieht nach eigenen Angaben keinen Grund, die Preise nach unten zu korrigieren. Im Bereich der neu erscheinenden Filme gebe es keinerlei Anlass, die Preise zu verändern, erklärte David Bishop, President von Sony Pictures Home Entertainment in einem Interview. Während DVDs zwar vom Einzelhandel teilweise zu Schleuderpreisen abgegeben werden, will Sony ihm zufolge die Preise bei Blu-ray-Filmen oben halten.

Erst Mitte November hatte der US-Chef von Sony Electronics in einem Interview verlauten lassen, dass die Preise für Blu-ray-Player fallen müssten, um das Geschäft mit dem neuen Format so richtig in Gang zu bringen. Bei Sony Pictures Home Entertainment setzt man stattdessen offenbar auf Gewinne aus hohen Preisen, statt aus dem Verkauf möglichst vieler Medien.

Insgesamt zeigte sich Bishop daher auch mit den aktuellen Verkaufszahlen zufrieden. Der Blu-ray-Markt wachse jährlich um das Zwei- bis Dreifache. Außerdem steige der Marktanteil im Vergleich zu DVD ständig, was beweise, dass die Kunden Blu-ray keineswegs zugunsten von Downloads außen vor lassen, so Bishop. Sony könne zudem bei Blu-ray bis zu 20 Mal mehr verdienen als mit Film-Downloads.

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