Festplatten: Forscher vervierfachen Speicherdichte
Dabei kommen auf den Platten selbstorganisierende Co-Polymere zum Einsatz. Das habe den Angaben zufolge eine Vervielfachung der Speicherdichte zum Ergebnis. Die Forscher demonstrierten so bereits Platter, auf denen pro Quadratzoll eine Kapazität von einem Terabit erreicht wurde.
Basis für die neue Technologie bilden herkömmliche Plattern mit einer Datendichte von 250 Megabit pro Quadratzoll. Auf diese wurden in einem zweiten Schritt Layer mit Co-Polymeren aufgetragen. Diese sorgten dafür, dass aus jeweils einer Datenspur vier neue entstanden.
Bei der neuen Fertigungsmethode kämen die besten Aspekte der Lithographie und der Verwendung selbstorganisierender Materialien zum tragen, so Paul Nealey, Leiter des Nanoscale Science and Engineering Center (NSEC) an der University of Wisconsin.
Im nächsten Entwicklungsschritt wollen die Forscher die Produktion solcher Festplatten in den Werken Hitachis erproben. Das soll Erkenntnisse darüber bringen, wie schnell man die Methode in die Massenproduktion einfließen lassen kann. Außerdem will man noch weit höhere Datendichten erreichen.
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Christian Kahle
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