Google Apps-Paket soll aggressiv ausgebaut werden
Die Applikations-Sammlung, in der unter anderem ein Kalender, ein Office-Paket und einiges mehr enthalten ist, kann von Privatanwendern und kleineren Firmen kostenlos genutzt werden. Die Finanzierung erfolgt dabei über Werbung. Größere Unternehmen können eine kostenpflichtige Fassung für 50 Dollar pro Nutzer und Jahr buchen und erhalten spezifische Zusatzfunktionen und Support.
"Wir wollen vor allem den Nutzwert für Unternehmen bei gleichem Preis steigern", sagte Dave Girouard, President der Google Enterprise-Sparte. Auch wenn zusätzliche Preise für bestimmte Zusatzangebote nicht ausgeschlossen sind, liege darauf das Hauptaugenmerk. Google will so in erster Linie die Nutzerzahlen zukünftig deutlich ausbauen.
"Uns kosten weitere Anwendungen recht wenig", so Girouard. Es handle sich hauptsächlich um Materialkosten für einige weitere Server. Lediglich einige wenige Applikationen würden höhere Kosten verursachen, die sich allerdings kaum auf die Gebühren des gesamten Dienstes auswirken dürften.
Welche Anwendungen Google in den kommenden Monaten in das Produkt integrieren will, verschwieg Girouard derzeit noch. Laut Girouard versuche man auf keinen Fall, den vollen Funktionsumfang von Microsoft Office zu erreichen. Die Konzentration liege hingegen auf Features für die Arbeit in Teams.
Die Google Apps werden nach Angaben des Anbieters derzeit von rund 500.000 Unternehmen und Universitäten genutzt. Insgesamt zählt man etwa 10 Millionen aktive Anwender, die auf die Applikationen zugreifen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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