Steve Jobs: "Hätten MobileMe verschieben müssen"
Der Dienst wurde Mitte Juli gestartet. In den ersten Tagen machte MobileMe daraufhin negative Schlagzeilen, weil die Performance sehr gering war und durch Ausfälle im E-Mail-System Nachrichten von Nutzern verloren gingen.
Laut Jobs hätte man sich mehr Zeit für Tests und die Fehlerbehebung nehmen sollen, was durchaus möglich gewesen wär. Im Nachhinein habe es sich außerdem als Fehler herausgestellt, MobileMe als monolithischen Service zu starten. Statt dessen wäre eine schrittweise Einführung der neuen Features sinnvoller und leichter zu meistern gewesen.
"Es war ein Fehler, MobileMe zur gleichen Zeit wie das iPhone 3G, die iPhone 2.0-Software und den App Store zu starten", so Jobs. "Wir hatten alle genug zu tun und MobileMe hätte ohne Konsequenzen verschoben werden können."
Der fehlerhafte Start habe gezeigt, dass man bei Apple noch einiges über Internet-Dienste zu lernen habe. "Und wir werden daraus lernen, schrieb der Konzernchef und -gründer weiter. "Wir arbeiten weiter daran, daraus einen Service zu machen, auf den wir zum Jahresende stolz sein können."
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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