USA: Nvidia erschwert Preisvergleich bei Grafikkarten
Für den Kunden birgt dies den Nachteil, das auch der Vergleich der Preise mehrerer Shops über spezielle Dienste nur noch begrenzt oder gar nicht mehr möglich ist. Nvidia drückt seine etwas fragwürdige Politik vor allem den großen Online-Händlern wie Newegg oder TigerDirect auf. Ob ähnliches auch in Europa passiert, ist bisher nicht bekannt.
Wie HardOCP berichtet, können die Kunden bei den meisten Händlern den tatsächlichen Preis nicht sehen, bevor das ausgewählte Produkt im Warenkorb gelandet ist. Der weit verbreitete "preisorientierte" Einkauf wird also massiv behindert. Die hier praktizierte Strategie des "Manufacturer Advertised Pricing" (MAP) ist in den USA erst seit kurzem überhaupt legal und in vielen anderen Ländern verboten.
Bisher halten sich vor allem die großen US-Onlineshops an die Vorgaben. Im Fall eines Anbieters soll Nvidia sogar indirekt Druck ausgeübt und mit der Streichung von Werbegeldern gedroht haben, wenn der Anbieter nicht auf die MAP-Politik umschwenkt. Inzwischen hält sich das betroffene Unternehmen an die Vorgaben.
Die Gründe hinter Nvidias Entscheidungen sind bisher noch vollkommen unklar. Die Kollegen konnten keine Vertreter des Unternehmens zu einer Stellungnahme bewegen, obwohl diese mehrfach zugesagt wurden. Fraglich ist, ob Nvidia sein Vorhaben mit voller Härte durchsetzen und daran dauerhaft festhalten will.
Weitere Informationen: Enthusiast.HardOCP.com
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