Abit: Gerüchte um Aufgabe der Mainboard-Fertigung
Wie es heißt, prüfe man bei Abit derzeit ob es sich lohnt, Mainboards mit Intels kommenden Desktop-Chipsätzen der Serie 4 zu fertigen. Diese sollen bereits im Sommer offiziell erscheinen. Auf Nachfrage bei Abit hieß es jedoch, dass man nichts von einem Ausstieg aus dem Mainboard-Markt wisse und weiterhin Mainboards entwickeln werde.
Verantwortlich für den möglichen Rückzug aus dem entsprechenden Markt soll DigiTimes zufolge Universal Scientific Industrial (USI), der Mutterkonzern von Abit sein. Der Hardware-Hersteller habe nach dem Bericht von DigiTimes die hohen Erwartungen von USI nicht erfüllen können. USI hatte Abit 2006 nach massiven finanziellen Problemen übernommen.
Im Vergleich mit anderen Herstellern liege Abit sowohl bei der Leistung, als auch bei der Preisgestaltung hinter der Konkurrenz. Im Vergangenen Jahr konnte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge etwa zwei bis drei Millionen Mainboards verkaufen. Für das laufende Jahr strebt Abit rund sechs Millionen verkaufte Einheiten an.
Update (29.05.08): Abit hat den Bericht mittlerweile entschieden zurück gewiesen. Es gebe keinerlei Pläne, aus der Mainboard-Fertigung auszusteigen. Stattdessen soll das Engagement sogar noch ausgebaut werden. Schon während der Computex in der kommenden Woche will man neue Produkte vorstellen. Auf lange Sicht will das Unternehmen auch zum Anbieter von Digitalen Bilderrahmen und Mobile Internet Devices (MID) werden.
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