Totgeglaubte leben länger - ABIT ist wieder da
Kurz zuvor wurde zudem mitgeteilt, dass Teile der Produktion zu einerm Dritthersteller verlagert werden mussten. Zunächst hatten Presse und Finanzanalysten darüber spekuliert, dass das Unternehmen innerhalb kürzester Zeit sein technisches "Tafelsilber" verkaufen wolle, um dann vollkommen von der Bildfläche zu verschwinden. Dem ist offenbar doch nicht so, nachdem ABIT von dem OEM-Riesen Universal Scientific Industrial (USI) übernommen wurde.
Gestern präsentierten die Taiwaner nun ihr neues Gesicht. Mit einem neuen Firmennamen - Universal Abit - und einem überarbeiteten Logo - ABIT wird nun in kleinen Buchstaben geschrieben, will man zu neuen Ufern aufbrechen und erklärt die Rückeroberung von Marktanteilen zum großen Ziel.
ABIT kann auf eine lange Tradition zurückblicken und die Mainboards des Unternehmens waren vor allem bei Overclocking-Fans immer sehr beliebt. Auch in Sachen Innovation war ABIT lange zeit führend - die Taiwaner brachten zum Beispiel 1996 die ersten jumperlosen Hauptplatinen auf den Markt.
Als wolle man die neue Motivation beweisen, präsentierte ABIT kurz nach Bekanntgabe seiner Wiederauferstehung bereits ein auf dem neuen Intel P965 (Broadwater) Chipsatz basierendes Mainboard für die neue "Conroe" CPU-Generation des Prozessorriesen. Zu schlechten Zeiten erschienen ABIT-Mainboards für neue Plattformen manchmal erst Monate später, als die der Konkurrenz.
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