Lycos-Management prüft Verkauf des Unternehmens
Dabei würden mehrere Optionen, auch der Wechsel beziehungsweise eine Ablösung der Großaktionäre, ausgelotet, so das Unternehmen heute in Haarlem, Niederlande. Dafür wird die Investmentbank Dresdner Kleinwort hinzugezogen.
Lycos Europe war zuletzt tiefer in die Verlustzone gerutscht. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte sich der EBITDA-Verlust auf 18,2 Millionen Euro nahezu vervierfacht.
Das Management begründete dies mit dem Rückgang der Werbeeinnahmen aus dem eigenen Portalgeschäft. Dies konnte durch das Wachstum bei der Drittvermarktung nicht kompensiert werden, hieß es.
Unter dem Strich konnte sich Lycos nur mit dem Verkauf in von Beteiligungen und dem Internet-Zugangsgeschäft in Schweden in der Gewinnzone halten. Mit einer Konzentration auf Werbung und E-Commerce sollte das Unternehmen wieder aus Kurs gebracht werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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