Ausgetickt: Microsoft gibt Uhren mit Webanschluss auf
Die Übertragung der Daten erfolgte über die normalerweise für den Rundfunk verwendeten UKW-Frequenzen. Wie Microsoft jetzt bekannt gegeben hat, wird es wohl keine neuen Internet-Uhren mehr geben, zumindest nicht vom Redmonder Softwarekonzern und seinen Partnern. Vor zwei Jahren hatte Firmengründer Bill Gates noch behauptet, man wolle die Produkte langfristig weiter anbieten.

Die SPOT-Uhren waren mit einigem Werbeaufwand in den USA auf den Markt gebracht worden. Unter anderem kooperierte Microsoft dabei mit dem Schweizer Uhrenhersteller Swatch. Jon Canan, Programm-Manager bei MSN Direct, erklärte nun, dass die Geräte allesamt ausverkauft seien und nun nicht mehr angeboten werden sollen. In Deutschland waren sie nie erhältlich.
MSN Direct soll aber weiterhin Daten auf die bereits verkauften SPOT-Uhren liefern, wofür die Kunden weiterhin eine monatliche Gebühr abführen müssen. Microsoft will das Uhrengeschäft aber nicht weiter ausbauen. Stattdessen setzt man auf die Nutzung der ursprünglich für die "Smart-Watches" entwickelten Technologien für andere Geräte wie Navigationsgeräte, Windows Mobile Handys oder gar Kaffeemaschinen.
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