Microsoft: Kein Vorteil durch 'Open-Source Windows'
Hilf erklärte während eines Treffens mit Pressevertretern Ende Februar (Video), dass es den unabhängigen Softwareentwicklern vor allem darum ginge, Anwendungen so programmieren zu können, wie es Microsoft selbst möglich ist. Eine Offenlegung des Quellcodes von Windows würde in dieser Hinsicht kaum helfen, betonte er, da dies nicht dem entspreche, was die Leute wirklich wollten.
Die meisten "gut unterrichteten Leute" würden von Microsoft deshalb eben nicht den Quellcode von Windows verlangen, sondern viel mehr Informationen darüber, wie zum Beispiel Outlook mit Exchange kommuniziert oder wie der Internet Explorer mit Windows verbunden ist. Dies treffe auch auf die meisten anderen Produkte seines Arbeitgebers zu, so Hilf.
Es gebe deshalb keinen Grund, den Quellcode von Windows offen zu legen, außer vielleicht "für einen interessanten Artikel in der Presse". Auch sei die Ankündigung von Microsoft, seine Schnittstellen für Dritte zu öffnen, deshalb besonders wichtig und werde oft unterschätzt. Schließlich sei es die Interoperabilität zwischen verschiedenen Softwareprodukten, um die es den Entwicklern geht und nicht die Möglichkeit den Qellcode einzusehen.
Letztendlich sei also der Aufwand größer als der Nutzen, wenn es um die Offenlegung des Windows-Quellcodes geht, so Hilf.
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