CeBIT: Deutsche würden für Öko-PCs draufzahlen

CeBit Auf der CeBIT 2008 lautet das Schwerpunktthema "Green IT". Es geht also vor allem darum, wie Computertechnologie und andere Elektronik umweltfreundlich produziert, betrieben und letztendlich auch entsorgt werden kann. Dass die Umweltverträglichkeit der IT-Geräte auch für die Bürger ein wichtiges Thema ist, belegt nun eine anlässlich der CeBIT vorgestellte Studie.

Der deutsche PC-Hersteller Fujitsu-Siemens ließ für seine Studie zahlreiche Privatanwender vom Marktforschungsunternehmen Forsa befragen. Unter anderem fand man heraus, dass der Umwelt- und Klimaschutz für die Mehrheit der Bürger sehr wichtig ist. Für die Befragten war nur Bildung ein wichtigeres Thema als der Umweltschutz. Ganze 84 Prozent gaben zu Protokoll, dass sie Wert auf den Schutz unseres Planeten legen.

Dass auch die IT-Technik einen Beitrag leisten soll, belegt der Umstand, dass fast zwei Drittel der Befragten angaben, ihnen wären "grüne" Computer und andere Geräte wichtig. Tatsächlich sind die deutschen offenbar bereit, 20 Prozent mehr Geld für einen PC auszugeben, wenn dieser besonders umweltfreundlich ist.

Für viele Deutsche ist offensichtlich auch wichtig, dass die öffentliche Hand beim Umweltschutz mit gutem Beispiel vorangeht. Drei Viertel der von Forsa Befragten gaben an, dass Behörden und Verwaltungen trotz höherer Kosten klima- und umweltfreundliche IT-Technik einsetzen sollten. Die neue Studie bestätigt einmal mehr, dass die Hersteller mit ihrer noch jungen Begeisterung für "grüne Technik" nicht allein sind.
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