Vodafone will weniger Betriebssysteme für Handys
Vodafone-Chef Arun Sarin beklagte, dass die Vielzahl der Plattformen die Entwicklung ansprechender Software für Handys zu einer schier unlösbaren Aufgabe macht. Da die zugrunde liegenden Systeme immer andere Bedienkonzepte hätte, sei es fast unmöglich, eine Anwendung auf allen Geräten für den Nutzer gut zugänglich zu machen, sagte er.
Sarin zufolge gibt es derzeit 30 bis 40 verschiedene Handybetriebssysteme - eine seiner Meinung nach viel zu hohe Zahl. Man müsse die Zahl der Systeme deutlich reduzieren, um den Entwicklern die Programmierung von Anwendungen erleichtern, forderte er.
Eine Reduzierung auf drei, vier oder fünf Systeme sei sinnvoll. hieß es weiter. Sarin hob im Hinblick auf den PC-Markt hervor, dass ein einziges Betriebssystem für alle Handys allerdings kaum eine Lösung für das Problem darstellt. Dennoch müsse die Zahl der Handy-Betriebssysteme sinken, um mehr Kunden mit einheitlichen Applikationen zu gewinnen.
Für Sarin ist Apples iPhone das beste Beispiel für die wachsende Bedeutung der Benutzerfreundlichkeit von Handys. Apple habe die Messlatte deutlich höher gelegt, so dass man in der Industrie mittlerweile verstanden habe, wie wichtig eine ansprechende Gestaltung der Software auf Mobiltelefonen ist.
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