Schallwellen machen Flüssigkeitskühlungen effektiver
Bei bisher verwendeten Flüssigkeitskühlungen, die besonders hohe Temperaturen bewältigen müssen, wird oft eine Flüssigkeit zum Kochen gebracht. Der dabei entstehende Dampf führt dann die Wärme ab. Allerdings entstehen dabei auch kleine Bläschen, die einen isolierenden Film auf der Oberfläche des zu kühlenden Objektes bilden und so die Effektivität des Kühlprozesses verringern.
Die US-Forscher haben nun nach Angaben des Magazins New Scientist einen Weg gefunden, um die Entstehung der Blasen zu verhindern. Sie verwenden dabei eine Art Lautsprecher, der gegenüber der zu kühlenden Oberfläche angebracht wird. Schon mit Hilfe von Tonfrequenzen um ein Kilohertz lassen sich so die Ansammlungen von Blasen auflösen.
Da sie sich dadurch nicht mehr auf der Oberfläche des gekühlten Objekts sammeln, kann deutlich mehr Wärme abgeführt werden. Die Kühlleistung konnte dadurch bei Experimenten um bis zu 147 Prozent gesteigert werden. Dazu muss der Lautsprecher am Besten im Abstand von wenigen Millimetern gegenüber der Oberfläche angebracht sein.
Die Forscher gehen davon aus, dass ihr Ansatz auch außerhalb des IT-Bereichs Verwendung finden kann. Als mögliche Anwendungsgebiete nennen sie unter anderem Hybrid-Fahrzeuge. Andere Wissenschaftler versprechen sich von der Entwicklung ebenfalls Fortschritte, zum Beispiel bei der Kühlung von Chips und kleinen Wärmetauschern.
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