Microsoft steckt 160 Mio. Euro in "Windows Bildung"
Insgesamt sollen bis 2013 bis zu 270 Millionen Menschen in der Verwendung von Microsofts Produkten geschult werden. Die Gelder sollen im Rahmen von Microsofts Partners in Learning Programm vor allem in Bereiche fließen, in denen die IT-Bildung unterdurchschnittlich ist und es an der entsprechenden Ausstattung mangelt.
Microsoft verfolgt mit den Schulungen nach eigenen Angaben ganz offen den Hintergedanken, dass man so neue Kunden schon früh an sich binden kann. Eine der Bedingungen für den Erhalt der Unterstützungszahlungen aus Redmond ist so auch, dass auf den damit finanzierten Rechnern Windows und andere Microsoft-Produkte eingesetzt werden.
Diese Herangehensweise wurde erst kürzlich von Vertretern der Open-Source-Bewegung kritisiert. Letztendlich dürfte sie aber trotz allem den Schülern und Lehrern zugute kommen, da sie ohne die Unterstützung von Microsoft keine Chance hätten, ihre IT-Kenntnisse zu sammeln.
Microsoft versucht derzeit verstärkt, neue Märkte in Entwicklungs- und Schwellenländern zu erschließen. Zu den Bemühungen des Konzerns gehört auch das Ulimited Potential Programm, zu dem auch Partners In Learning gehört. Unter anderem bieten die Redmonder im Rahmen ihres Engagements ein besonders günstiges Softwarepaket für nur drei US-Dollar an, das unter anderem eine spezielle Variante von Windows XP enthält.
Diese kann auch auf älterer, leistungsschwacher Hardware eingesetzt werden. Außerdem hat man in einigen Ländern ein Mietprogramm für Windows-PCs gestartet, das auch Armen die Nutzung eines Computers und des Internets ermöglichen soll. Die wachsende Konkurrenz von freier Software in Entwicklungsländern begrüße man durchaus, so das Unternehmen.
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