Nvidia: GeForce 8800M GTX & GTS für Spiele-Laptops
Der einzige Unterschied zwischen den beiden neuen Grafikchips für Notebooks besteht in der Anzahl der vorhandenen Shader-Einheiten, die auch als Stream-Prozessoren bezeichnet werden. Während die 8800M GTX über 96 Stream-Prozessoren verfügen kann, sind es beim günstigeren GTS-Modell nur 64. Die weiteren Eigenschaften gleichen sich bis ins Detail.
Die Taktfrequenz liegt bei beiden Chips bei 500 Megahertz. Der Grafikspeicher wird mit 800 MHz angesprochen und die Shader-Einheiten arbeiten mit 1250 MHz. Die Frequenzen können je nach Notebooks jedoch schwanken, da die Hersteller sie je nach Leistungsfähigkeit ihrer Kühlsysteme anpassen. Es handelt sich also um von Nvidia vorgegebene Maximalwerte.
Die Speicheranbindung ist bei beiden GeForce 8800M Varianten 256 Bit breit. Nvidia erzielt den Leistungszuwachs gegenüber dem bisherigen Topmodell für Notebooks vor allem durch die Steigerung der Zahl der Stream-Prozessoren. Bei der GeForce 8700M GT werden bisher "nur" 32 Shader-Einheiten verwendet und der Speicher ist über ein 128-Bit-Interface angebunden.
Mit den neuen High-End-Grafikchips von Nvidia sollen Notebooks künftig noch mehr Grafikpracht bieten können. So verspricht der Hersteller unter anderem, dass Titel wie Unreal Tournament 3 auch bei extrem hohen Auflösungen wie 1920x1200 Pixeln noch bestens spielbar sein sollen. Wie üblich dürften gerade die Gaming-Spezialisten unter den Notebook-Herstellern schon bald Geräte mit der GeForce 8800M GTX oder GTS ins Angebot aufnehmen.
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