Größter Fall von CD-Piraterie in den USA verhandelt
Die Beschuldigten wurden im Rahmen einer Undercover-Operation des FBI festgenommen, die den Namen "Remaster" trug. So wurden am 6. Oktober 2005 insgesamt 13 Räumlichkeiten in Kalifornien und Texas durchsucht, darunter die Büros von Media Art Technology, Magic Media und BDG Publishing. Dabei wurden rund 494.000 illegal hergestellte CDs und DVDs beschlagnahmt, auf denen sich Musik, Software und Filme befanden.
Zusätzlich fand man 6135 so genannte Stamper, mit denen sich die Medien in Rekordzeit verfielfältigen lassen. Die Regierung vermutet, dass mit dem sichergestellten Material rund 300 Millionen Raubkopien hätten hergestellt werden können. Diese hätte man kaum vom Original unterscheiden können, da die gleiche Technik wie in den offiziellen Presswerken verwendet wurde.
Bereits am 4. Juni wurde ein dritter Beteiligter namens Yaobin Zhai verurteilt. Auch er muss für 37 Monate ins Gefängnis und kommt danach auf Bewährung frei. Allerdings muss er mit 6,9 Millionen US-Dollar eine wesentlich höhere Geldstrafe zahlen.
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