GEZ: ARD und ZDF fordern 8,5% höhere Gebühren

Wie am heutigen Freitag bekannt wurde, wollen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ab dem Jahr 2009 deutlich mehr Geld von den Gebührenzahlern. Insgesamt sollen die Preise um 8,5 Prozent auf 18,47 Euro steigen. Wie aus den Unterlagen, die die Sendeanstalten bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) eingereicht haben hervorgeht, möchte die ARD monatlich 95 Cent mehr. Das ZDF möchte ab 2009 44 Cent mehr und das Deutschlandradio 4,5 Cent.

Aus ARD-Kreisen heißt es, dass der Mehrbedarf für die kommenden Jahre vor allem als Inflationsausgleich diene. Die Inflationsrate gibt die ARD dabei mit zwei Prozent pro Jahr an. Beim ZDF bezeichnete man die Forderung nach höheren Preisen als "moderat", habe man doch die Kostensteigerungen der Branche damit "deutlich unterschritten".

Bevor es zu einer Preiserhöhung kommt, überprüft die KEF den tatsächlichen Finanzbedarf der Rundfunkanstalten. Im Anschluss daran kann die KEF den Landesparlamenten die Festsetzung neuer Rundfunkgebühren empfehlen.
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