Chinesische Behörden zerstören 30 Mio. Raubkopien

Hardware China gilt als einer der größten Märkte für illegal hergestellte Kopien von Software- und Multimedia-Datenträgern. Seit Jahren wird die Regierung deshalb vom Westen für ihren laxen Umgang mit dem Problem kritisiert und mehrfach vor der Welthandelsorganisation WTO gerügt. Nun wollen die chinesischen Behörden offenbar entschlossen gegen illegale Kopien vorgehen. Sie demonstrierten ihre Entschlossenheit deshalb am Wochenende und zerstörten landesweit in Aufsehen erregenden Aktionen rund 42 Millionen illegal hergestellte "Raubkopien".

An verschiedenen Orten im ganzen Land wurden insgesamt 30 Millionen illegal kopierte Video-, Audio- und Software Datenträger verbrannt. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurden auch run 11 illegal eingeführte und veröffentlichte Bücher und Zeitschriften zerstört.

Durch die Zerstörung der Medien wolle man der Welt zeigen, dass man mit vollem Einsatz für den Schutz geistigen Eigentums eintreten wolle, so die offizielle Stellungnahme der Regierung.
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