Hollywood-Studios wollen Kino attraktiver machen

Wirtschaft & Firmen Das Abfilmen der neuesten Hollywood-Streifen ist mittlerweile beinahe zum Volkssport geworden und sorgt dafür, dass die Filme binnen weniger Tage nach ihrem Erscheinen illegal aus dem Internet heruntergeladen werden können. Auch die "digitale Revolution" lässt das Kino zunehmend ins Hintertreffen geraten. Um ihren Kunden auch in der heutigen Welt noch Anreize für den Gang ins Kino zu geben und ganz nebenbei auch etwas gegen illegale Kopien zu tun, denken die amerikanischen Filmstudios derzeit über neue Wege der Distribution in die Lichtspielhäuser nach. Warner, Universal und einige Partner wollen die Vor- und Nachteil der Auslieferung von Filmen an Kinos in digitialer Form abwägen.

Bisher werden Filme noch immer auf Rollen in die Kinos transportiert. Einige wenige nutzen bereits digitale Projektoren, für die die Filme auf Festplatten ausgeliefert werden. Ein neuer Ansatz soll nach Angaben der Filmfirmen dafür sorgen, dass die Kinobetreiber ihrem Publikum eine größere Auswahl bieten können.

Neben der Bekämpfung illegaler Kopien will man den Kinobesuch durch neue Distributionswege abwechslungsreicher gestalten. Die Betreiber sollen flexibler auf aktuelle Entwicklungen auf dem Markt reagieren können und auch in der Lage sein, ohne langwierige Planungen Nischenproduktionen zu zeigen.
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