Schweiz: Extra-Schwachstellen für "Staatstrojaner"?

Internet & Webdienste In Deutschland ist die Debatte um die sogenannten Staatstrojaner vorerst ein wenig abgeflaut, doch bei unseren schweizer Nachbarn nimmt sie jetzt erst so richtig Fahrt auf. Wie die Schweizer Sonntagszeitung berichtete, will man dort sogar die Hersteller von Sicherheitssoftware zwingen, Schwachstellen in ihre Produkte einzubauen. Über diese Sicherheitslücken soll der Staat dann die Möglichkeit erhalten, unbehelligt die Computer seiner Bürger durchstöbern zu können. Dabei beruft man sich auch in der Schweiz auf die dadurch entstehenden Möglichkeiten, besser gegen Terroristen und andere Kriminelle vorgehen zu können.

Unterdessen wird auch darüber spekuliert, ob Softwarehersteller wie Microsoft nicht ohnehin Sicherheitslücken mit Absicht länger "offen" lassen, um Regierungen ein Hintertürchen zu geben. Hierzulande ist die Diskussion um die sogenannten "Online-Durchsuchungen" mittlerweile fast aus den Medien verschwunden.
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