IBM macht erste Systeme mit Cell-Prozessor verfügbar
Das IBM BladeCenter QS20 zum Beispiel basiert auf zwei 3,2 GHz Cell-Prozessoren, die jeweils über 512 Kilobyte Cache pro Chip und 256 Kilobyte Cache für jede der acht sogenannten Synergistic Processing Engines (SPE) verfügen. Die SPEs sind für die Fließkommaberechnung gedacht und sollen die CPU bei besonders anspruchsvollen Aufgaben entlasten.
Jedem der beiden Cell-Prozessoren stehen in der Grundkonfiguration jeweils 512 Megabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Zur weiteren Ausstattung des Basis-Systems gehören eine Festplatte mit 40 Gigabyte Kapazität, zwei Anschlüsse für Gigabit-Ethernet und ein bzw. zwei PCI Express Infiniband-Adapter. IBM empfiehlt als Betriebssystem eine auf Fedora Core 5 basierende Linux-Distribution.
Der neue Server wird als Teil eines Cluster-Systems ausgeliefert, das sich bei Kunden mit hohen Leistungsansprüchen größter Beliebtheit erfreut. Auch unter den Top 500 der Supercomputer ist es äusserst prominent vertreten. Vorabversionen des neuen Cell-basierten Servers waren bereits seit längerem bei IBM-Kunden im Einsatz, darunter auch Firmen aus Deutschland. Zu den Preisen des BladeCenter QS20 machte man bisher keine Angaben.
Wetiere Informationen: IBM BladeCenter QS20
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