Cell-Konsortium verlängert seine Zusammenarbeit

Hardware Das aus IBM, Toshiba und Sony bestehende Konsortium der Entwicker der "Cell" Prozessorarchitektur hat gestern bekannt gegebem, dass man die Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre verlängern will. Dadurch soll die Entwicklung des Cell-Prozessors weiter vorangetrieben werden. In den letzten drei Jahren haben die Unternehmen gemeinsam rund 400 Millionen US-Dollar investiert, um einen ersten nutzbaren Chip zu entwickeln. Dieser soll in seiner heutigen Form auch in der neuen Spielkonsole von Sony, der PlayStation 3, zum Einsatz kommen.

Die Firmen plane auf Dauer auch eine Verwendung der Cell-Architektur bei Chips für Fernseher, Audiogeräten und anderen Videospielkonsolen. In der nächsten Phase der Partnerschaft will man sich auf die Entwicklung von Technologien zur Produktion der Cell-Chips in einem 32 Nanometer Prozess konzentrieren. Durch die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit sollen schneller neue Produkte rund um den "Cell" auf den Markt gebracht werden können.
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