Zusatzkarte bringt Cell-Prozessor in x86-Computer
Das Unternehmen verspricht, dass dadurch mehr Leistung für besonders rechenintensive Aufgaben zur Verfügung stehen soll. Man habe eng mit seinen Kunden zusammengearbeitet, um diesen den Einsatz von besonders datenintensiven Applikationen auf dem Cell-Prozessor zu ermöglichen. Auf diese Weise sollen die Anwender nun die Leistung eines Super-Computers mit ihrer Workstation nutzen können.
Auf dem Cell Accelerator Board befindet sich ein einzelner Cell-Prozessor zusammen mit dem dazugehörigen Speicher und anderen Zusatzgeräten. Das CAB liefert eine Leistung von 180 Gigaflops und wurde speziell für Rendering, Ray Tracing sowie Bild-, Video- und Signalverarbeitung entwickelt.
Derzeit unterstützt die Zusatzkarte nur Linux-Betriebssysteme. Der Hersteller bietet jedoch auch Software Development Kits für Windows an. Das CAB kann in jede Workstation gesteckt werden, die mit Intel Xeon oder AMD Opteron Prozessoren arbeitet, ist jedoch nicht darauf beschränkt.
Die Produktion soll im ersten Quartal des nächsten Jahres beginnen. MCS gibt den Mindestpreis für sein Cell Accelerator Board mit 7999 US-Dollar an, bei Abnahme größerer Stückzahlen sind Rabatte möglich. Auch in Sonys PlayStation 3 kommt eine Variante der Cell-CPU zum Einsatz, die von den Japanern in Zusammenarbeit mit IBM und Toshiba entwickelt wurde.
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