Microsoft: Office 2007 soll weniger 'aufgeblasen' sein

Microsoft Microsofts Büro-Paket Office wurde in der jüngeren Vergangenheit immer als "aufgebläht" kritisiert, weil die zahllosen Funktionen der Software für den normalen Anwender kaum in ihrem vollen Umfang erreichbar waren. Mit Office 2007 verspricht der Hersteller nun Besserung. Auf der Entwicklerkonferenz TechEd 2006 sagte Mark Alexieff, Produkt Manager bei Microsoft, dass man mit Hilfe von zahlreichen Benutzbarkeitstests versucht habe, den überwältigenden Funktionsumfang der Software für den Anwender verwendbar zu machen. Die neue Oberfläche soll ihren Teil dazu beitragen, um den Nutzern Zeit zu sparen und die Features für sie besser erreichbar zu machen.

Man habe das Problem eines "aufgeblasenen" Produkts in den letzten acht Jahren studiert, Usability-Tests durchgeführt und dabei 1,2 Milliarden Datensätze gesammelt, so Alexieff gegenüber dem TechEd-Publikum. Im Rahmen der Beta-Phase von Office 2007 habe man bereits 352 Millionen Klicks aufgezeichnet und weitere 6000 "Datenpunkte" werden ständig überwacht.

Daraus lassen sich laut Alexieff Informationen darüber gewinnen, wie die meisten Anwender die häufigsten Aufgaben bewältigen und welche Handlungen aufeinander folgen. Er führte weiterhin aus, dass man in Testläufen herausgefunden habe, dass die neue Benutzeroberfläche von den meisten Usern bevorzugt werden würde, wenn die Probleme der Beta-Versionen erst einmal ausgemerzt sind.
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