Apple iMac 2019: Letzter 21,5-Zoll-Intel-Mac ist nun offiziell Vintage

Fünf Jahre nach dem Verkaufsstopp deklariert Apple den 21,5 Zoll großen 4K-iMac von 2019 offiziell zum Vintage-Modell. Reparaturen in den Stores finden ab sofort nur noch nach strenger Verfügbarkeit von Restbeständen an Ersatzteilen statt.
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WinFuture/KI-generiert

    Ära der Intel-Macs endet langsam

    Apple hat den 21,5 Zoll großen iMac aus dem Jahr 2019 weltweit auf die Liste der Vintage-Produkte gesetzt. Der Schritt betrifft die Variante mit 4K-Retina-Display und markiert das langsame Ende der Intel-basierten Desktop-Rechner des Unternehmens. Die Einstufung erfolgt genau fünf Jahre, nachdem das Gerät zuletzt regulär über offizielle Vertriebskanäle verkauft wurde.

    Der Rechner erschien im bekannten silbernen Aluminiumgehäuse, das Apple bereits im Jahr 2012 eingeführt hatte. Das Basismodell besaß einen Intel Core i3-Prozessor, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine ein Terabyte große Festplatte. Mit der schnellen Umstellung auf Apple-Silicon-Prozessoren im Folgejahr verlor das Intel-Modell jedoch rasch an Relevanz.


    Was der Vintage-Status bedeutet

    Wie Macrumors berichtet, ändert sich für Besitzer des iMac durch die formelle Herabstufung vor allem die Situation bei Hardware-Defekten. Apple Stores und autorisierte Service-Provider nehmen Reparaturen an Vintage-Produkten weiterhin vor, das geschieht jedoch nur noch unter Vorbehalt. Die Instandsetzung ist strikt davon abhängig, ob die benötigten Ersatzteile auf Lager sind. Eine Garantie auf eine erfolgreiche Reparatur gibt es ab dem Zeitpunkt für Kunden nicht mehr.

    Software und zukünftige Nutzung

    Auf der Software-Seite müssen Nutzer des Rechners ebenfalls deutliche Einschränkungen hinnehmen. Das aktuelle Betriebssystem MacOS Golden Gate bietet keine Unterstützung mehr für Intel-Macs. Der iMac von 2019 verbleibt somit dauerhaft auf der älteren Version MacOS Sequoia. Immerhin: Apple liefert noch bis in das Jahr 2027 wichtige Sicherheitsupdates für das betagte System aus.

    Nach Ablauf von sieben Jahren ohne offiziellen Verkauf wird das Gerät von Apple endgültig als obsolet eingestuft. Das passiert im Jahr 2028. Ab dem Moment stellt das Unternehmen die Produktion von Ersatzteilen vollständig ein und bietet keine offiziellen Reparaturen mehr an. Besitzer sollten anstehende Instandsetzungen daher zeitnah durchführen lassen.

    Nutzt ihr noch einen Mac mit Intel-Prozessor im Alltag oder seid ihr längst auf neuere Modelle umgestiegen? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren.

    Zusammenfassung
    • Der 21,5-Zoll-iMac aus dem Jahr 2019 gilt nun offiziell als Vintage-Produkt
    • Die Einstufung erfolgt exakt fünf Jahre nach dem regulären Verkaufsende
    • Offizielle Reparaturen sind ab sofort nur noch nach Teileverfügbarkeit möglich
    • Das Modell verbleibt dauerhaft bei dem Betriebssystem MacOS Sequoia
    • Wichtige Sicherheitsupdates für das Gerät liefert Apple noch bis 2027 aus
    • Im Jahr 2028 stuft der Hersteller den Intel-iMac endgültig als obsolet ein

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