Daten von 3,9 Millionen Bankkunden verschwunden

Wirtschaft & Firmen Der Finanzkonzern Citigroup hat einige Kunden darum gebeten ihr persönlichen Daten gut zu schützen, weil ein Paket verloren gegangen ist, in dem die Daten von 3,9 Millionen der Bank-Abteilung der Firma enthalten waren. Das Paket enthält Informationen verschiedenster Art. Neben Kundennamen sind auch Sozialversicherungsnummern und Transferprotokolle auf den Bändern in dem Paket gespeichert gewesen. Citigroup nimmt im Augenblick Kontakt zu den betroffenen Kunden auf um ihnen Tipps zu geben, wie sie sich vor Identitäts-Diebstahl schützen können.

Die Sendung mit den Bändern war über den Paketdienst United Parcel Service (UPS) auf dem Weg zu einer US-Filiale des Unternehmens verloren gegangen. In Zukunft will die Citigroup deshalb Daten nur noch auf elektronischem Wege verschlüsselt übertragen.

Bisher sind die Daten nach Firmenangaben nicht missbräuchlich verwendet worden. Aufgrund der Sensibilität der Informationen haben sowohl Citigroup als auch UPS die zuständigen Behörden verständigt.

Bei UPS arbeitet man im Augenblick noch daran herauszufinden wo das Paket tatsächlich abgeblieben ist. Man verwende inzwischen eine Technologie, die es praktisch unmöglich mache, dass ein Paket einfach nicht mehr auffindbar ist. In diesem Fall will man nun feststellen wo etwas schief gelaufen ist und für Berichtigung sorgen.

Im März gab es bereits einen ähnlichen Fall, bei dem die Daten von 600 000 Time Warner Mitarbeitern verloren gegangen waren.
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