MS schafft Windows-Internetaktivierung für OEMs ab

Windows Ab 28. Februar soll es, wie die Kollegen von ieXbeta berichten, nicht mehr möglich sein Windows XP OEM Systeme über das Internet zu aktivieren. OEM-Lizenzen werden von PC-Herstellern bei Komplettsystemen verwendet um dem Kunden ein vorinstalliertes Windows (meist "Home Edition") anzubieten. Microsoft will nun offenbar gegen eine Form der "Piraterie" vorgehen bei der die meist auf dem Gehäuse des PCs aufgeklebten Produkt-Schlüssel abgeschrieben werden um damit eine andere Windows-Kopie zu aktivieren.

Um dies zu verhindern wird nun also die Internetaktivierung für Systeme von direkten OEMs abgeschafft. Wenn nun eine Kunde oder Wiederverkäufer versucht ein Windows XP mit einem der Schlüssel auf dieser schwarzen Liste zu aktivieren, wird er aufgefordert Microsoft anzurufen, um von einem MS-Mitarbeiter weitergehend betreut zu werden. Die Call Center Mitarbeiter, die derartige Anrufe annehmen, können dem Kunden einen "Override-Key" geben, nachdem dieser zur Legitimitätsprüfung eine Reihe von Fragen korrekt beantwortet hat. Mit diesem Key lässt sich das System dann normal aktivieren.

In der ersten Phase nach der Einführung der neuen Regelung wird diese auf die 20 größten direkten OEMs beschränkt. Im Laufe des Jahres soll das Ganze dann auf alle OEMs ausgeweitet werden, die Windows vorinstallieren. Die Neuerung betrifft alle Windows XP Keys die bisher von den OEMs ausgeliefert wurden.
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