Anschlag auf Starlink-Terminal in Polen:
Festnahmen in Deutschland
Nach einem Brandanschlag auf ein Starlink-Terminal in Polen haben Ermittler in Baden-Württemberg einen mutmaßlichen Auftraggeber festgenommen. Spezialeinheiten der Polizei holten gestern einen türkischen Staatsangehörigen im Landkreis Reutlingen ab.
Der Brandanschlag ereignete sich am 23. September 2026 in Polen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll der nun festgenommene Beschuldigte zwei Männer dazu veranlasst haben, in der Nacht des Anschlags nach Polen zu reisen und dort ein Terminal des Satelliteninternetdienstes Starlink in Brand zu setzen. Eine weitere Beschuldigte soll die beiden Männer nach Polen gefahren haben.
Bereits am 12. Oktober hatten Behörden auf Grundlage polnischer Ersuchen zwei türkische Staatsangehörige in Nürtingen festgenommen. Einen Tag später wurden sie einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der ihnen europäische Haftbefehle aus Polen eröffnete und Untersuchungshaft anordnete. Die Auslieferungsverfahren gegen beide Männer laufen bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart.
Bei der Durchsuchung beziehungsweise den Maßnahmen gegen den Mann stellten die Ermittler nach Angaben der Behörden unter anderem acht Mobiltelefone und Munition sicher. Welche Bedeutung die Gegenstände für das Verfahren haben, wurde zunächst nicht näher erläutert.
Die Ermittlungen stehen unter der Leitung des Staatsschutzzentrums bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart. Weitere Angaben zum möglichen Hintergrund des Anschlags, zu den Beschuldigten oder zu konkreten Beweismitteln machten die Behörden mit Verweis auf das laufende Verfahren zunächst nicht. Die Vorwürfe gegen die Festgenommenen sind bislang nicht gerichtlich bestätigt.
Siehe auch:
- Ein mutmaßlicher Hintermann eines Anschlags in Polen wurde festgenommen
- Zwei Männer sollten ein Starlink-Terminal in Polen in Brand setzen
- Eine weitere Beschuldigte fuhr die beiden Männer mutmaßlich nach Polen
- Zwei türkische Tatverdächtige waren am 12. Oktober gefasst worden
- Gegen den Festgenommenen liegt ein Vorwurf der Terrorvorbereitung vor
- Ermittler stellten acht Mobiltelefone sowie Munition beim Verdächtigen sicher
Hintermann festgesetzt
Dem Beschuldigten wird nach Angaben der zuständigen Behörden vorgeworfen, zwei bereits zuvor festgenommene Männer aus Deutschland heraus mit dem Anschlag beauftragt zu haben. Die Ermittlungen führt das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg.Der Brandanschlag ereignete sich am 23. September 2026 in Polen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll der nun festgenommene Beschuldigte zwei Männer dazu veranlasst haben, in der Nacht des Anschlags nach Polen zu reisen und dort ein Terminal des Satelliteninternetdienstes Starlink in Brand zu setzen. Eine weitere Beschuldigte soll die beiden Männer nach Polen gefahren haben.
Bereits am 12. Oktober hatten Behörden auf Grundlage polnischer Ersuchen zwei türkische Staatsangehörige in Nürtingen festgenommen. Einen Tag später wurden sie einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der ihnen europäische Haftbefehle aus Polen eröffnete und Untersuchungshaft anordnete. Die Auslieferungsverfahren gegen beide Männer laufen bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart.
Munition gefunden
Im Zuge weiterer Ermittlungen leitete das Staatsschutzzentrum inzwischen ein eigenes deutsches Verfahren ein. Gegen den nun festgenommenen Mann erwirkte es beim Amtsgericht Stuttgart einen Untersuchungshaftbefehl. Der Vorwurf lautet insbesondere auf die Vorbereitung einer terroristischen Straftat. Der Beschuldigte wurde nach seiner Festnahme dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser eröffnete den Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug.Bei der Durchsuchung beziehungsweise den Maßnahmen gegen den Mann stellten die Ermittler nach Angaben der Behörden unter anderem acht Mobiltelefone und Munition sicher. Welche Bedeutung die Gegenstände für das Verfahren haben, wurde zunächst nicht näher erläutert.
Die Ermittlungen stehen unter der Leitung des Staatsschutzzentrums bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart. Weitere Angaben zum möglichen Hintergrund des Anschlags, zu den Beschuldigten oder zu konkreten Beweismitteln machten die Behörden mit Verweis auf das laufende Verfahren zunächst nicht. Die Vorwürfe gegen die Festgenommenen sind bislang nicht gerichtlich bestätigt.
Siehe auch:
- SpaceX-Drosselung: Musk bestätigt Absicht, Ukraine "selbst schuld"
- Ukraine: Starlink bremst Kampfdrohnen angeblich mit Tempolimit aus
- Anzeichen für massive Überwachung von Starlink-Nutzern entdeckt
- Mobilfunk via Satellit: Telekom & Co. formieren sich gegen Starlink
- Kampf ums 2-GHz-Band: Europa fordert Elon Musks Starlink heraus
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos zum Thema SpaceX
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- SpaceX zeigt spektakuläres "kinoreifes" Video von Starship-Flug 6
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Drohne filmt spektakuläre Explosion der Nebula-1-Rakete bei Landung
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
Starlink Flat High Performance Kit im Preisvergleich
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nach Kühlschrank-Hacks: Cyberangriff auf französische Blutbanken
- HyperOS 4: Xiaomi startet globale Verteilung des Android-17-Updates
- Anschlag auf Starlink-Terminal in Polen: Festnahmen in Deutschland
- Steam von KI-Slop überschwemmt: Echte Entwickler warten ewig
- Mehr als 1 Mio. Kunden: So erobert Spusu jetzt den Mobilfunkmarkt
- 100 Mrd. Mal kleiner als ein Atom: Forscher dringen ins Zeptoverse vor
- AMD auf dem Weg, Intel als größten x86-Hersteller zu überholen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!