Doctolib: Nvidia steigt bei Arzttermin-Plattform ein
Der US-Grafikkartenhersteller und KI-Chipgigant Nvidia steigt bei der französischen Gesundheitsplattform Doctolib ein. Nvidia erwirbt nach Angaben von CEO Jen-Hsun Huang Minderheitsanteile von Doctolib und will so die "KI-Revolution in Europa starten".
Nvidia verzichtet auf einen Posten im Aufsichtsrat, hieß es von Doctolib-Chef Stanislas Niox-Château, der auch Mitgründer der Firma ist. Mit dem Geld von Nvidia will Doctolib die Anwerbung von neuen Mitarbeitern beschleunigen und damit auch die Entwicklung eigener, proprietärer KI-Modelle voranbringen, so Niox-Château laut AFP weiter. Anscheinend geht es vor allem darum, Alternativen zu den Sprachmodellen von US-Anbietern wie OpenAI oder Anthropic zu schaffen.
Doctolib wolle die Chips, Rechenleistung und offene Software von Nvidia nutzen, um eine unabhängige KI-Plattform zu schaffen, die mit eigenen Modellen trainiert, eigene Daten nutzen und von Doctolib selbst kontrolliert werden solle, kündigte Niox-Château außerdem an.
Bereits im August startete Doctolib ein Forschungsprogramm, bei dem die Daten der rund 50 Millionen Nutzer der Plattform in Europa verwendet werden, um "Gesundheitsmaßnahmen durch Künstliche Intelligenz zu verbessern". Der Marktwert von Doctolib soll aktuell bei knapp vier Milliarden Euro liegen.
Siehe auch:
- Der US-Konzern Nvidia erwirbt Anteile am französischen Unternehmen Doctolib
- Auf einen Sitz im Aufsichtsrat verzichtet Nvidia bei dieser Beteiligung
- Mit dem neuen Kapital will Doctolib eigene KI-Sprachmodelle entwickeln
- Geplant ist unter anderem ein KI-Gesundheitsassistent für die Patienten
- Assistenzsysteme sollen Pflegekräfte bei administrativen Aufgaben entlasten
- Doctolib greift auf Hardware und offene Softwarelösungen von Nvidia zurück
Nvidia investiert unbekannte Summe
Wie Doctolib und Nvidia gestern bekannt gaben, wird der US-Grafikspezialist Anteile von Doctolib erwerben und soll künftig als enger Partner in großem Stil KI-Technologien für die französische Firma liefern. Wie groß Nvidias Anteile an Doctolib künftig sein sollen und wie viel Geld dafür gezahlt wird, blieb zunächst unklar.Nvidia verzichtet auf einen Posten im Aufsichtsrat, hieß es von Doctolib-Chef Stanislas Niox-Château, der auch Mitgründer der Firma ist. Mit dem Geld von Nvidia will Doctolib die Anwerbung von neuen Mitarbeitern beschleunigen und damit auch die Entwicklung eigener, proprietärer KI-Modelle voranbringen, so Niox-Château laut AFP weiter. Anscheinend geht es vor allem darum, Alternativen zu den Sprachmodellen von US-Anbietern wie OpenAI oder Anthropic zu schaffen.
Doctolib will Gesundheits-KI-Assistenten entwickeln
Doctolib ist auch in Deutschland aktiv und führender Anbieter einer Plattform für die Buchung und Verwaltung von Arztterminen. Mit dem Einstieg von Nvidia will man die Arbeit an einem "persönlichen Gesundheitsassistenten für Patienten" stark beschleunigen, sagte der Doctolib-Chef laut der französischen Zeitung Le Monde. Dies sei neben ähnlichen KI-gestützten Assistenten, die "administrative und klinische Aufgaben für Pflegekräfte" übernehmen sollen, eine der wichtigsten Prioritäten für Doctolib in den kommenden zwei Jahren, hieß es weiter.Doctolib wolle die Chips, Rechenleistung und offene Software von Nvidia nutzen, um eine unabhängige KI-Plattform zu schaffen, die mit eigenen Modellen trainiert, eigene Daten nutzen und von Doctolib selbst kontrolliert werden solle, kündigte Niox-Château außerdem an.
Bereits im August startete Doctolib ein Forschungsprogramm, bei dem die Daten der rund 50 Millionen Nutzer der Plattform in Europa verwendet werden, um "Gesundheitsmaßnahmen durch Künstliche Intelligenz zu verbessern". Der Marktwert von Doctolib soll aktuell bei knapp vier Milliarden Euro liegen.
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Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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