Gigabyte bestätigt Intels Pläne für neue CPUs mit DDR4-Support

Intel wird nach Angaben des Mainboard-Herstellers Gigabyte eine Reihe neuer "Raptor Lake"-Prozessoren auf den Markt bringen, die weiterhin den alten LGA1700-Sockel nutzen. Das Unternehmen reagiert damit auf die hohen Preise von Arbeitsspeicher.
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Samsung Semiconductor
  • Gigabyte kündigt Support für neue LGA1700-Prozessoren ab Anfang 2027 an
  • Intels Raptor-Lake-Reihe soll dadurch noch etliche Jahre weiterlaufen
  • Neben Raptor Lake plant Intel wohl auch Neuauflagen von Alder Lake
  • Käufer können dank des Sockels weiterhin günstigen DDR4-RAM nutzen
  • DDR5-Speicher verteuerte sich massiv durch die enorme Nachfrage von KI
  • Ein Kit DDR5-RAM kostet aktuell mindestens das Doppelte von DDR4-RAM

Intel will 'Raptor Lake' noch jahrelang anbieten

Der taiwanische Hersteller Gigabyte hat in einer Pressemitteilung angekündigt, dass man bei allen seinen Mainboards mit Intel B760- oder H610-Chipset Unterstützung für eine neue Reihe von Prozessoren für den LGA1700-Sockel bieten will, die ab Anfang 2027 auf den Markt kommt. Gemeint sind damit die "Raptor Lake Next"-Chips, welche schon länger Thema von Gerüchten sind.

Gigabyte bestätigt damit, was Intel bereits vor einigen Monaten andeutete, nämlich, dass die "Raptor Lake"-Prozessoren noch einige Jahre verfügbar bleiben sollen. Nach Angaben des Mainboard-Lieferanten sollen die neuen Intel-Chips Anfang nächsten Jahres eingeführt werden, worauf die Besitzer von Hauptplatinen von Gigabyte durch die neuen BIOS-Versionen bestens vorbereitet sein sollen.


DDR4 kann Abhilfe bei hohen Speicherpreisen bieten

Intel plant angeblich nicht nur neue "Raptor Lake"-CPUs, sondern auch aufgefrischte "Alder Lake"-Prozessoren. Dank des LGA1700-Sockels können die neuen Chips auch in Verbindung mit DDR4-Arbeitsspeicher verwendet werden, was den Kunden mehr Möglichkeiten zu Upgrades lässt, während DDR5-RAM immer teurer wird.

Der LGA1700-Sockel wird bereits seit 2021 verwendet und ist entsprechend weitverbreitet. Die Preise für DDR5-RAM sind zuletzt massiv gestiegen, weil die Kapazitäten der Speicherhersteller mittlerweile zum Großteil von KI-Anbietern und anderen Betreibern von Rechenzentren aufgekauft werden. Bei DDR4-RAM stiegen die Preise zwar ebenfalls, doch ist Arbeitsspeicher auf Basis des älteren Standards im Vergleich deutlich erschwinglicher.

Ein 32-Gigabyte-Kit mit DDR4-Speicher ist derzeit zu Preisen ab rund 230 Euro zu bekommen. Für die gleiche Kapazität an DDR5-RAM muss man hingegen mindestens das Doppelte hinlegen. Der Leistungsvorteil bei der Spielenutzung fällt aber in den meisten Fällen mit nur bis zu zehn Prozent vergleichsweise gering aus, auch wenn DDR4 deutlich langsamer läuft.

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Roland Quandt

Redakteur für Smartphones & Leaks

Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.

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