Regisseure versichern, dass Avengers:
Doomsday Neues mit sich bringt
Für Avengers: Doomsday verspricht Marvel einen kreativen Neustart des schwächelnden Kino-Universums. Doch das Projekt birgt immense Risiken. Die Aufnahmen begannen komplett ohne fertiges Skript und erzwangen nun viel spontane Improvisation am Set.
Ursprünglich war der Film auf den Bösewicht Kang the Conqueror zugeschnitten. Nach rechtlichen Problemen des Schauspielers Jonathan Majors verwarf das Studio die Pläne. Stattdessen rückte Doctor Doom, gespielt von Robert Downey Jr., in den Fokus. Ein derartiges "Freestylen" ist natürlich riskant, vor allem auch deshalb, weil das Marvel Cinematic Universe unter Druck steht, nachdem jüngste Veröffentlichungen an den Kinokassen enttäuschten.
Während der Vorgänger Avengers: Endgame weltweit rund 2,42 Milliarden Euro einspielte, brachte The Marvels lediglich 178 Millionen Euro ein. Wie die Russo-Brüder in einem Interview mit AP erklärten, betrachtet das Duo ein Drehbuch ohnehin als lebendigen Organismus. Die Regisseure setzen stark auf Improvisation und Probenarbeit. Sie möchten sehen, welche Ideen die Darsteller spontan am Set einbringen.
Ohne fertiges Skript fehlen den Schauspielern oft wichtige Informationen über die Entwicklung ihrer Figuren. Subtile Nuancen im Schauspiel gehen verloren, wenn der grobe Handlungsbogen unklar bleibt und Hintergründe fehlen. Kritiker befürchten zudem eine unzusammenhängende Handlung in dem ohnehin straffen MCU-Zeitplan. Die letzten Projekte der Russo-Brüder außerhalb der Marvel Studios, wie The Gray Man oder The Electric State, erhielten von Fachleuten durchwachsene Bewertungen.
Findet ihr den Dreh ohne fertiges Skript mutig oder seht ihr darin ein zu großes Risiko für den Film? Teilt eure Gedanken und Erwartungen zu Avengers: Doomsday gerne mit uns in den Kommentaren.
Siehe auch:
Marvels riskante Filmproduktion
Das ist ein für einen Blockbuster höchst ungewöhnlicher Vorgang: Die Dreharbeiten für den Kinofilm Avengers: Doomsday haben seinerzeit begonnen, obwohl das Drehbuch noch nicht vollständig vorlag. Das verrieten die Regisseure Joe und Anthony Russo nun vor dem Kinostart im Dezember 2026. Der Verzicht auf ein finales Skript resultierte aus einer kurzfristigen strategischen Neuausrichtung des gesamten Handlungsbogens.Ursprünglich war der Film auf den Bösewicht Kang the Conqueror zugeschnitten. Nach rechtlichen Problemen des Schauspielers Jonathan Majors verwarf das Studio die Pläne. Stattdessen rückte Doctor Doom, gespielt von Robert Downey Jr., in den Fokus. Ein derartiges "Freestylen" ist natürlich riskant, vor allem auch deshalb, weil das Marvel Cinematic Universe unter Druck steht, nachdem jüngste Veröffentlichungen an den Kinokassen enttäuschten.
Während der Vorgänger Avengers: Endgame weltweit rund 2,42 Milliarden Euro einspielte, brachte The Marvels lediglich 178 Millionen Euro ein. Wie die Russo-Brüder in einem Interview mit AP erklärten, betrachtet das Duo ein Drehbuch ohnehin als lebendigen Organismus. Die Regisseure setzen stark auf Improvisation und Probenarbeit. Sie möchten sehen, welche Ideen die Darsteller spontan am Set einbringen.
Improvisation statt festem Plan
Oftmals stehen die Darsteller erst wenige Tage vor dem Dreh zur Verfügung. Laut Joe Russo entsteht genau dann eine besondere Dynamik vor der Kamera. Die Arbeitsweise hat sich für die Brüder bereits bei der Comedy-Serie Community bewährt. Freilich: Für einen von komplexen Zusammenhängen geprägten Film birgt das Vorgehen jedoch Nachteile, da das MCU eng verzahnt ist.Ohne fertiges Skript fehlen den Schauspielern oft wichtige Informationen über die Entwicklung ihrer Figuren. Subtile Nuancen im Schauspiel gehen verloren, wenn der grobe Handlungsbogen unklar bleibt und Hintergründe fehlen. Kritiker befürchten zudem eine unzusammenhängende Handlung in dem ohnehin straffen MCU-Zeitplan. Die letzten Projekte der Russo-Brüder außerhalb der Marvel Studios, wie The Gray Man oder The Electric State, erhielten von Fachleuten durchwachsene Bewertungen.
Hoffnungsträger für das Kino
Dennoch erhofft sich das Produktionsstudio einen kreativen Neustart für das Franchise. Die beiden Regisseure versprechen, sich nicht auf vergangenen Erfolgen auszuruhen. Vielmehr soll Avengers: Doomsday neue erzählerische Werte schaffen. Als filmische Inspiration dient dabei der Western-Klassiker Once Upon a Time in the West, weil dieser epische Ausmaße mit starker emotionaler Nähe verbindet.Findet ihr den Dreh ohne fertiges Skript mutig oder seht ihr darin ein zu großes Risiko für den Film? Teilt eure Gedanken und Erwartungen zu Avengers: Doomsday gerne mit uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Die Dreharbeiten für Avengers: Doomsday begannen ohne fertiges Skript
- Grund ist eine Neuausrichtung nach dem Ausfall von Jonathan Majors
- Darsteller Robert Downey Jr. übernimmt nun als Doctor Doom die Hauptrolle
- Die Regisseure Anthony und Joe Russo setzen stark auf Improvisation
- Kritiker befürchten wegen des Vorgehens eine unzusammenhängende Story
- Der Blockbuster soll dem angeschlagenen Franchise neuen Schwung geben
Siehe auch:
- Marvel verschiebt Avengers: Neue Termine für Doomsday & Secret Wars
- Avengers: Doomsday - Marvel enthüllt die gigantische Besetzung
- Avengers: Doomsday - Marvel-Leak zeigt erste Konzeptbilder
- Nächster MCU-Star kehrt in Avengers: Doomsday unerwartet zurück
- Avengers: Infinity War sollte zusätzlich 45-Minuten-Thanos-Szene haben
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