Ikea überarbeitet Matter-Hardware für Sensoren und Fernbedienungen

Ikea legt in seinem Portfolio bei Matter nach: Neue FCC-Zulass­un­gen deuten auf überarbeitete Sensoren und Fernbe­dienungen der Schweden hin - gleiche Namen, andere Technik unter der Haube für mehr Stabilität und Reichweite.
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Viktor Hanacek / Picjumbo
  • IKEA überarbeitet vier Matter-Geräte technisch ohne offizielle Ankündigung
  • Betroffen sind zwei Sensoren und zwei Fernbedienungen der Smart-Home-Reihe
  • Die ersten Versionen hatten Probleme mit der Verbindung und der Batterie
  • Die neuen Revisionen sind nur an einer geänderten ID auf dem Gerät erkennbar
  • Erwartet werden bessere Funkchips, höhere Reichweiten und mehr Effizienz
  • Produktnamen, Preise und Verpackungen bleiben bei dem Update unverändert

Matter-Sensoren werden überarbeitet

Ikea legt bei mehreren Matter-Geräten nach - bisher noch ohne eine entsprechende öffentliche Ankündigung, aber mit Wirkung, wie Caschy in seinem Blog berichtet. Neue FCC-Zulassungen deuten darauf hin, dass der Möbelkonzern vier Produkte technisch überarbeitet: den Bewegungssensor Myggspray, den Tür- und Fenstersensor Myggbett sowie die beiden Bilresa-Fernbedienungen mit zwei Tasten bzw. Scrollrad. Namen, Preise und Verpackung bleiben voraussichtlich unverändert.

Schon vor ein paar Wochen gab es vorab viel Neues zu Ikea-Produkten durch ein Leak bei der FCC zu erfahren.


Kinderkrankheiten beim Start

Die ersten Versionen hatten nach dem Marktstart mit typischen Anfangsproblemen zu kämpfen. Nutzer berichten über fehlerhaftes Pairing, Verbindungsabbrüche, nicht reagierende Sensoren und eine eher knappe Batterielaufzeit. Firmware-Updates in Kombination mit dem Dirigera-Hub brachten zwar spürbare Besserung, restlos behoben wurden die Schwachstellen damit aber offenbar nicht.

So erkennt man die neue Revision

Wer gezielt zur überarbeiteten Hardware greifen möchte, muss genau hinschauen: Die neuen Modelle sind voraussichtlich nur an einer geänderten ID auf dem Typenschild direkt am Gerät zu erkennen. Produktnamen und Verpackung bleiben gleich - ein klassischer Fall von "gleicher Name, andere Technik unter der Haube".

Was sich technisch ändern könnte

Die FCC-Dokumente legen nahe, dass Ikea an zentralen Bauteilen nachjustiert - etwa am Funkchip, der Antenne oder der internen Stromversorgung. Denkbar ist ein Wechsel auf einen anderen oder besser verfügbaren Chip. Das könnte stabilere Verbindungen, eine höhere Funkreichweite und einen niedrigeren Stromverbrauch bedeuten. Genaue Details zur verbauten Hardware fehlen noch, da die Baupläne bei der FCC derzeit unter Verschluss liegen.

Was das für Käufer bedeutet

Für alle, die jetzt einsteigen oder nachrüsten wollen, heißt das: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte beim Kauf auf die neue Typen-ID achten - oder abwarten, bis erste Erfahrungsberichte zur überarbeiteten Hardware vorliegen. Bestandskunden profitieren mittelbar, falls Ikea die technischen Verbesserungen in künftige Chargen einfließen lässt und die Stabilität im Matter-Ökosystem insgesamt steigt.

Habt ihr schon Probleme mit Ikeas Matter-Geräten erlebt - Pairing, Verbindungsabbrüche oder kurze Akkulaufzeit? Und würdet ihr beim Kauf gezielt auf die neue Revision achten? Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentar

Siehe auch:
Nadine Juliana Dressler

Redakteurin für Windows & Netzwerke

Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.

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