iOS 17 als Pflicht: YouTube-App sperrt ältere Apple iPhones aus
Fehlende Updates, gesperrte App-Zugriffe und Einschränkungen im Browser: Google zieht bei der YouTube-App für Apple-Nutzer die Zügel an. Wer die Software weiterhin im vollen Umfang verwenden möchte, benötigt zwingend ein Update auf iOS 17.
Davon betroffen sind das iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X. Auch ältere Tablets wie das iPad der fünften Generation und erste iPad-Pro-Modelle bleiben auf dem alten Stand. Die letzte für iOS 16 verfügbare Version trägt die Nummer 21.32. Weitere Updates, Fehlerkorrekturen oder Sicherheitsverbesserungen erhalten diese Geräte nicht mehr.
Fällt die native App weg, bleibt der Zugang über den mobilen Browser. Über m.youtube.com lassen sich Videos weiterhin in Safari abspielen. Diese Lösung bringt jedoch Einschränkungen mit sich. Funktionen wie Offline-Downloads oder die Bild-in-Bild-Wiedergabe stehen in der mobilen Webseite nicht im gleichen Umfang zur Verfügung.
Nach fast neun Jahren ist die Hardware an ihre Grenzen gestoßen. Google hebt die Systemanforderungen regelmäßig an, meist wenn ein Betriebssystem zwei bis drei Jahre hinter der aktuellen Version zurückliegt. Das reduziert den Entwicklungsaufwand, da der Code nicht mehr für veraltete Schnittstellen optimiert werden muss.
Nutzt ihr noch eines der älteren Modelle im Alltag oder habt ihr längst auf ein neueres Gerät gewechselt? Teilt eure Erfahrungen zu dem Thema gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
YouTube erfordert nun Apple iOS 17
Google hat die Mindestanforderungen für die YouTube-App unter iOS angehoben. Mit den aktuellen Versionen endet die Unterstützung für iOS 16 offiziell. Wer die App im App Store herunterladen möchte, benötigt mindestens iOS 17. Das betrifft Nutzer älterer Geräte, die das neuere System nicht unterstützen.Davon betroffen sind das iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X. Auch ältere Tablets wie das iPad der fünften Generation und erste iPad-Pro-Modelle bleiben auf dem alten Stand. Die letzte für iOS 16 verfügbare Version trägt die Nummer 21.32. Weitere Updates, Fehlerkorrekturen oder Sicherheitsverbesserungen erhalten diese Geräte nicht mehr.
Auswirkungen für Nutzer
Wie iPhone-Ticker berichtet, verschwindet die App nicht sofort von den betroffenen Geräten. Bereits installierte Versionen funktionieren zunächst weiter. Allerdings blockiert Google ältere App-Versionen erfahrungsgemäß nach einer gewissen Zeit serverseitig. Danach ist der Zugriff auf Videoinhalte nicht mehr möglich.Fällt die native App weg, bleibt der Zugang über den mobilen Browser. Über m.youtube.com lassen sich Videos weiterhin in Safari abspielen. Diese Lösung bringt jedoch Einschränkungen mit sich. Funktionen wie Offline-Downloads oder die Bild-in-Bild-Wiedergabe stehen in der mobilen Webseite nicht im gleichen Umfang zur Verfügung.
Hintergründe zur Umstellung
Dass Entwickler ältere Betriebssysteme nach einiger Zeit nicht mehr unterstützen, ist in der Softwarebranche üblich. Die betroffenen Modelle iPhone 8 und iPhone X kamen 2017 auf den Markt. Apple führte damals mit dem iPhone X die Gesichtserkennung Face ID ein und verzichtete auf den klassischen Home-Button.Nach fast neun Jahren ist die Hardware an ihre Grenzen gestoßen. Google hebt die Systemanforderungen regelmäßig an, meist wenn ein Betriebssystem zwei bis drei Jahre hinter der aktuellen Version zurückliegt. Das reduziert den Entwicklungsaufwand, da der Code nicht mehr für veraltete Schnittstellen optimiert werden muss.
Nutzt ihr noch eines der älteren Modelle im Alltag oder habt ihr längst auf ein neueres Gerät gewechselt? Teilt eure Erfahrungen zu dem Thema gerne mit uns in den Kommentaren!
Welche iPhones sind betroffen?
Die aktuelle YouTube-App (ab Version 21.34.3) setzt zwingend iOS 17 voraus. Das bedeutet das Aus für Geräte, die bei diesem großen Apple-Update leer ausgingen. Konkret betrifft dies das iPhone 8, das iPhone 8 Plus sowie das iPhone X.
Diese Modelle kamen bereits 2017 auf den Markt und haben ihr maximales Betriebssystem mit iOS 16.7 erreicht. Wer ein neueres iPhone besitzt, aber bewusst noch iOS 16 nutzt, kann das Problem durch ein einfaches Systemupdate beheben.
Diese Modelle kamen bereits 2017 auf den Markt und haben ihr maximales Betriebssystem mit iOS 16.7 erreicht. Wer ein neueres iPhone besitzt, aber bewusst noch iOS 16 nutzt, kann das Problem durch ein einfaches Systemupdate beheben.
Funktioniert die App noch?
Ja, es gibt keinen sofortigen Totalausfall. Wer die YouTube-App bereits auf seinem betroffenen iPhone oder iPad installiert hat, kann diese vorerst wie gewohnt weiterverwenden. Die letzte kompatible Version trägt die Nummer 21.32.
Allerdings erhalten diese Altgeräte ab sofort keine neuen Funktionen, Fehlerkorrekturen oder Sicherheitsupdates mehr. Es heißt, dass die App irgendwann den Dienst verweigert, sobald Google serverseitige Schnittstellen ändert.
Allerdings erhalten diese Altgeräte ab sofort keine neuen Funktionen, Fehlerkorrekturen oder Sicherheitsupdates mehr. Es heißt, dass die App irgendwann den Dienst verweigert, sobald Google serverseitige Schnittstellen ändert.
Gibt es eine Alternative zur App?
Wenn die native App in Zukunft ihren Dienst quittiert, bleibt der Weg über den Webbrowser. Sie können YouTube weiterhin problemlos über Safari oder andere mobile Browser aufrufen, indem Sie m.youtube.com ansurfen.
Für den IT-Alltag oder als Medienstation in der Küche reicht diese Lösung meist völlig aus. Sie können sich wie gewohnt in Ihren Google-Account einloggen und Ihre abonnierten Kanäle sowie Playlists abrufen.
Für den IT-Alltag oder als Medienstation in der Küche reicht diese Lösung meist völlig aus. Sie können sich wie gewohnt in Ihren Google-Account einloggen und Ihre abonnierten Kanäle sowie Playlists abrufen.
Was fehlt bei der Browser-Nutzung?
Obwohl die mobile Website gut funktioniert, müssen Sie im Vergleich zur nativen App einige Abstriche machen. Besonders schmerzhaft für Pendler: Die Möglichkeit für Offline-Downloads von Videos entfällt im Browser komplett.
Zudem ist die nahtlose Bild-in-Bild-Funktion (PiP), wie man sie aus der App kennt, im Browser oft weniger komfortabel gelöst. Auch bestimmte Account-Verwaltungsfunktionen könnten über die Weboberfläche eingeschränkt sein.
Zudem ist die nahtlose Bild-in-Bild-Funktion (PiP), wie man sie aus der App kennt, im Browser oft weniger komfortabel gelöst. Auch bestimmte Account-Verwaltungsfunktionen könnten über die Weboberfläche eingeschränkt sein.
Warum sperrt YouTube alte Geräte aus?
Dass große Entwickler alte Betriebssysteme aussortieren, ist ein normaler Lebenszyklus in der IT. Google hebt die Mindestanforderungen routinemäßig an, sobald ein iOS-System zwei bis drei Jahre hinter der aktuellen Version liegt.
Im vergangenen Jahr traf es beispielsweise Nutzer von iOS 15. Durch das Kappen alter Zöpfe sparen sich Entwickler den Aufwand, veraltete Code-Basen mitzuschleppen, und können sich auf moderne APIs und Sicherheitsstandards konzentrieren.
Im vergangenen Jahr traf es beispielsweise Nutzer von iOS 15. Durch das Kappen alter Zöpfe sparen sich Entwickler den Aufwand, veraltete Code-Basen mitzuschleppen, und können sich auf moderne APIs und Sicherheitsstandards konzentrieren.
Sind auch alte iPads betroffen?
Ja, die Änderung betrifft das gesamte Apple-Ökosystem, also auch iPadOS. Ältere Apple-Tablets, die den Sprung auf iPadOS 17 nicht mehr geschafft haben, erhalten ab sofort ebenfalls keine Updates mehr für die YouTube-App.
Dazu zählen unter anderem das iPad der fünften Generation sowie die allerersten iPad-Pro-Modelle. Besonders für Familien, die ein ausgemustertes iPad als reinen YouTube-Bildschirm nutzen, ist dies ein wichtiger Hinweis.
Dazu zählen unter anderem das iPad der fünften Generation sowie die allerersten iPad-Pro-Modelle. Besonders für Familien, die ein ausgemustertes iPad als reinen YouTube-Bildschirm nutzen, ist dies ein wichtiger Hinweis.
Zusammenfassung
- Die YouTube-App unter iOS setzt ab sofort mindestens iOS 17 voraus
- Ältere Modelle wie das iPhone X und iPhone 8 werden nicht mehr versorgt
- Bereits installierte Versionen laufen vorerst auf Altgeräten weiter
- Als Ausweichmöglichkeit steht die YouTube-Webseite in Safari bereit
- Im Browser fehlen aber Komfortfunktionen wie Offline-Video-Downloads
- Google hebt die Anforderungen für ältere Software-Zöpfe regelmäßig an
Siehe auch:
- DuckDuckGo-Browser blockiert YouTube-Werbung mit Filterlisten
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