Secret Level wollte ein Halo- und Doom-Crossover, Microsoft winkte ab
Die Amazon-Prime-Video-Serie Secret Level hat viel Begeisterung unter Gamern ausgelöst, denn hier bekommen bekannte, aber auch weniger populäre Games die Gelegenheit, "ihre" (kurze) Episode zu bekommen. Doch nicht immer gibt es das OK der Rechtebesitzer.
In einem Interview mit Collider enthüllten die Schöpfer interessante Details über geplante, aber nicht realisierte Projekte. Besonders bemerkenswert war der gescheiterte Versuch, ein Crossover zwischen zwei ikonischen Shooter-Charakteren - Halos Master Chief und dem Doom Slayer - zu produzieren. Wilson berichtete, dass er trotz enger Verbindungen zu id Software und Microsoft ein ganzes Wochenende damit verbrachte, einen leidenschaftlichen Pitch-Brief zu verfassen, der letztendlich mit einem simplen "Nah" (im übertragenen Sinne), also "Nein", abgelehnt wurde.
Die Serie, die von über 2000 Animatoren entwickelt wurde, konnte namhafte Stars wie Arnold Schwarzenegger, Keanu Reeves und Kevin Hart für Sprechrollen gewinnen. Ursprünglich waren 18 Episoden geplant (diese sind zwischen acht und 19 Minuten lang), aufgrund verschiedener Herausforderungen wurde die erste Staffel jedoch auf 15 Episoden reduziert.
Miller und Wilson betonten die Komplexität der Lizenzverhandlungen mit den Spieleentwicklern. Viele gewünschte Marken waren bereits an andere Studios vergeben oder waren aus sonstigen rechtlichen Gründen nicht möglich. Dennoch zeigten sich die Produzenten optimistisch für die Zukunft, da der Erfolg der ersten Staffel möglicherweise neue Türen öffnen könnte. Besonders erfreulich war für das Team das positive Feedback von Spieleentwicklern wie Capcom, die sich begeistert von der Umsetzung ihrer Marken zeigten.
Die Serie folgt dem Erfolgsrezept von Millers Netflix-Serie "Love, Death & Robots" und wurde von Amazon Prime Video produziert, nachdem Netflix aufgrund der erwähnten komplexen Lizenzsituation abgelehnt hatte. Ein besonderes Merkmal des Projekts ist, dass die letztliche Verantwortung für die entwickelten Charaktere und Storylines bei den jeweiligen Spieleentwicklern verbleiben - ein Ansatz, den Wilson als "zukunftsweisend" für Amazon bezeichnete.
Siehe auch:
Secret Level - Erfolg, aber nicht alle machen mit
Die animierte Videospiel-Anthologie Secret Level auf Amazon Prime Video wurde bereits kurz nach der Veröffentlichung aller Folgen für eine zweite Staffel verlängert. Die Serie, die von Tim Miller und Dave Wilson produziert wird, transformiert bekannte Spieletitel wie Pac-Man, Unreal Tournament, Spelunky, Armored Core und The Outer Worlds in eigenständige Episoden.In einem Interview mit Collider enthüllten die Schöpfer interessante Details über geplante, aber nicht realisierte Projekte. Besonders bemerkenswert war der gescheiterte Versuch, ein Crossover zwischen zwei ikonischen Shooter-Charakteren - Halos Master Chief und dem Doom Slayer - zu produzieren. Wilson berichtete, dass er trotz enger Verbindungen zu id Software und Microsoft ein ganzes Wochenende damit verbrachte, einen leidenschaftlichen Pitch-Brief zu verfassen, der letztendlich mit einem simplen "Nah" (im übertragenen Sinne), also "Nein", abgelehnt wurde.
Die Serie, die von über 2000 Animatoren entwickelt wurde, konnte namhafte Stars wie Arnold Schwarzenegger, Keanu Reeves und Kevin Hart für Sprechrollen gewinnen. Ursprünglich waren 18 Episoden geplant (diese sind zwischen acht und 19 Minuten lang), aufgrund verschiedener Herausforderungen wurde die erste Staffel jedoch auf 15 Episoden reduziert.
Miller und Wilson betonten die Komplexität der Lizenzverhandlungen mit den Spieleentwicklern. Viele gewünschte Marken waren bereits an andere Studios vergeben oder waren aus sonstigen rechtlichen Gründen nicht möglich. Dennoch zeigten sich die Produzenten optimistisch für die Zukunft, da der Erfolg der ersten Staffel möglicherweise neue Türen öffnen könnte. Besonders erfreulich war für das Team das positive Feedback von Spieleentwicklern wie Capcom, die sich begeistert von der Umsetzung ihrer Marken zeigten.
Die Serie folgt dem Erfolgsrezept von Millers Netflix-Serie "Love, Death & Robots" und wurde von Amazon Prime Video produziert, nachdem Netflix aufgrund der erwähnten komplexen Lizenzsituation abgelehnt hatte. Ein besonderes Merkmal des Projekts ist, dass die letztliche Verantwortung für die entwickelten Charaktere und Storylines bei den jeweiligen Spieleentwicklern verbleiben - ein Ansatz, den Wilson als "zukunftsweisend" für Amazon bezeichnete.
Zusammenfassung
- Amazon-Prime-Serie 'Secret Level' transformiert Spiele in Kurzepisoden
- Zweite Staffel bereits bestätigt, erste Staffel umfasst 15 Episoden
- Geplantes Halo-Doom-Crossover wurde von Microsoft abgelehnt
- Über 2000 Animatoren beteiligt, namhafte Sprecher wie Schwarzenegger
- Komplexe Lizenzverhandlungen erschwerten die Umsetzung einiger Ideen
- Positive Resonanz von Spieleentwicklern wie Capcom
- Verantwortung für Charaktere und Handlung bleibt bei Spieleentwicklern
Siehe auch:
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